Ganzkörpertraining unter freiem Himmel: Margaretenpark und Grüne Ader entstehen am Universitätsklinikum Halle (Saale)

Mann in grauer Jacke trainiert lächelnd an einem Outdoor-Fitnessgerät aus Edelstahl. Neben ihm steht eine Frau mit Brille und hält aufgeschlagene Baupläne. Im Hintergrund sieht man herbstliche Bäume und einen frisch gepflanzten Baum mit Holzgestell.

Hier kommen Sport und Gesundheit zusammen: Trimm-Dich-Pfad am Universitätsklinikum Halle (Saale)

Sport und Gesundheit gehören zusammen: Unter diesem Gedanken ist auf dem Gelände des Universitätsklinikums Halle (Saale) ein neuer Erholungs- und Freizeitbereich entstanden. Der Margaretenpark bietet neben naturnah gestalteten Grünflächen und einem Rundweg dabei auch einen modernen Trimm-dich-Pfad mit sieben hochwertigen Outdoor-Fitnessgeräten. Die Grüne Ader schafft Verbindungswege für Fußgänger:innen und Radfahrer:innen.

„Ich freue mich, dass wir eine bislang verwilderte Fläche nun zu einem neuen Erholungs- und Freizeitbereich umwidmen konnten“, sagt Alexander Beblacz, Kaufmännischer Direktor der Universitätsmedizin Halle.

Sieben Fitnessgeräte für ein Training an der frischen Luft

Das Herzstück der neuen Freizeitanlage befindet sich südlich der Brandbergehalle. „Auf einer alten Schotterfläche, die früher als Bolzplatz genutzt wurde, haben wir einen modernen ‘Trimm-Dich-Pfad‘ errichtet, der für alle Bürger:innen der Stadt zugänglich ist, natürlich auch für unsere Mitarbeitenden und Patient:innen“, freut sich Sabine Schütz, Leiterin der Stabsstelle Bauprojekte der Universitätsmedizin Halle. 

Auf der Fläche laden nun sieben hochwertige Outdoor-Fitnessgeräte zu einem abwechslungsreichen Ganzkörpertraining unter freiem Himmel ein und bieten die Möglichkeit, Kraft, Ausdauer und Beweglichkeit zu verbessern. Darüber hinaus plant die Universitätsmedizin Halle, den Trimm-dich-Pfad künftig auch in neue Angebote des Betrieblichen Gesundheitsmanagements für Mitarbeitende einzubeziehen.

Mehr Grün und naturnahe Wege

Bei der Gestaltung des Margaretenparks stand neben der Förderung von Bewegung und Gesundheit auch die ökologische Aufwertung des Areals im Mittelpunkt. Der Boden der ehemaligen Schotterfläche wurde entsiegelt, neue Bäume und Sträucher gepflanzt. Insgesamt fanden mehr als 40 Bäume einen neuen Standort im Grünbereich. Teilweise dienen sie als Ausgleich für Baumfällungen, die im Zuge anderer Bauarbeiten auf dem Klinikgelände erforderlich waren.

Auf dem Gelände laden zudem neue Wege und Bänke zum Verweilen ein. Bereits vorhandene Trampelpfade wurden ausgebaut und mit einem wasserdurchlässigen Belag versehen. So können Besucher:innen den Park auch bei feuchter Witterung nutzen, während der Eingriff in die Natur möglichst gering gehalten wird. Die Gestaltung des Parks ist zugleich die Umsetzung einer Vorgabe zum Grünflächenbau aus dem Bebauungsplan für das Klinikgelände. Die betreffenden Flächen wurden im Zuge der Grundstücksneuordnung nach der Wiedervereinigung dem Universitätsklinikum Halle (Saale) zugeordnet und waren für eine naturnahe Parkgestaltung vorgesehen. Die Grünfläche gehört offiziell dem Land Sachsen-Anhalt und wurde auch durch das Land finanziert.

Neue Wegeverbindung schließt Lücke im Radwegenetz

Parallel zur Gestaltung des Margaretenparks ist auch ein weiterer wichtiger Baustein für die Infrastruktur im halleschen Nordwesten entstanden: Im Rahmen des Projekts „Grüne Ader“ wurde eine rund 300 Meter lange Wegeverbindung für den Fuß- und Radverkehr geschaffen. Sie führt vom Kiefernwald am Bodendenkmal „Grabhügel von Kröllwitz“ entlang durch den neuen Park bis zum Kreuzvorwerk und schließt damit zugleich eine Lücke im halleschen Radwegenetz zwischen dem Weinberg Campus und dem Universitätsstandort Brandbergweg. 

Ein Name mit historischem Hintergrund

Auch der Name des neuen Parks hat eine besondere Geschichte: „Die Bezeichnung ‚Margaretenpark‘ geht auf einen alten archäologischen Plan zurück, in dem das Gebiet als Margaretenhügel bezeichnet wird“, so Schütz. Wer oder was ursprünglich hinter dem Namen Margarete steckt, ist bislang nicht bekannt.