Ansprechpersonen beim DLR Projektträger sind:
Frau Dr. Kyra Hermanns, Frau Dr. Friederike Maaßen und Frau Dr. Ursula Kopp; Telefon: 0228 3821-1199; E-Mail: pandemie☉dlr.de.

Die Else Kröner-Fresenius-Stiftung möchte herausragend in Klinik und Forschung qualifizierte Ärztinnen und Ärzte unterstützen, durch eine zweijährige Freistellung von klinischen Aufgaben ein besonders erfolgversprechendes und für sie profilbildendes medizinisches Forschungsvorhaben signifikant weiterzubringen. Damit soll vor allem Oberärztinnen und Oberärzten die Qualifizierung für die Berufung auf eine Professur im Sinne eines Clinician Scientist ermöglicht werden.
Dazu schreibt die Else Kröner-Fresenius-Stiftung auf dem gesamten Gebiet der Medizin bis zu sechs Individualstipendien mit einer Laufzeit von zwei Jahren für Ärztinnen und Ärzte nach Abschluss der Weiterbildung zum Facharzt aus. Das Stipendium ist mit insgesamt 350.000 € dotiert und dient primär der Finanzierung der eigenen Stelle (Brutto-Jahresgehalt) während der Freistellung.

Ansprechpersonen beim DLR Projektträger sind:
Frau Dr. Heike Kaasch; Telefon: 0228 3821-2369 und Frau PD Dr. Bärbel Edelmann-Stephan; Telefon: 0228 3821-1639.

Ansprechpersonen beim DLR Projektträger sind:
Herr Dr. Sebastian Hückesfeld; Telefon: 0228 3821-2387; E-Mail: sebastian.hueckesfeld☉dlr.de und Herr Dr. Hubert Misslisch; Telefon: 0228 3821-1271; E-Mail: hubert.misslisch☉dlr.de.

Die Paul-Martini-Stiftung schreibt für das Jahr 2024 erstmalig den Paul Martini Nachwuchspreis Klinische Forschung in Deutschland aus.

Der Preis zeichnet bis zu drei Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler bis zum vollendeten 35. Lebensjahr für herausragende Leistungen und Projekte im Bereich klinische Forschung und klinische Pharmakologie aus. Die Auszeichnung ist mit jeweils EUR 6.000 dotiert. Bei der Altersgrenze können auf Antrag Familienzeiten und vergleichbare besondere Umstände berücksichtigt werden.

Es werden messbare Erfolge (inkl. Publikationen), der Innovationscharakter z. B. bei Rekrutierungsstrategien von Studienteilnehmern, im Bereich Auswertungsmethoden, sowie die Überwindung von bürokratischen Hindernissen, die Koordination von (inter)nationalen Investigator-Gruppen oder auch Kooperations-Beispiele bis hin zu Fortbildungskonzepten außerhalb etablierter Formate bewertet. Bei der Auswahl werden somit objektivierbare Ergebnisse berücksichtigt, die dazu beitragen, den Erfolg der klinischen Forschung in Deutschland voranzubringen und ggf. sogar langfristig zu sichern.

Die Deutsch-Französische Hochschule (DFH) hat ihre Ausschreibungen zur Entwicklung und Förderung von binationalen und trinationalen deutsch-französischen Studiengängen und PhD-Track-Programmen für das Studienjahr 2025-2026 sowie zur Förderung von Deutsch-Französischen Doktorandenkollegs (DFDK) ab dem 1. Januar 2026, veröffentlicht. Zudem möchten wir Sie auf unsere Dauerausschreibung zur Förderung von deutsch-französischen Cotutelles de thèse aufmerksam machen, die Sie ebenfalls im Anhang finden.
Die Ausschreibungen, allgemeinen Informationen für antragstellende Einrichtungen sowie Muster der aktuellen Antragsformulare stehen Ihnen auf der Webseite der DFH zur Verfügung, und zwar unter folgendem Link:
https://www.dfh-ufa.org/informationen-fuer/hochschulen/ausschreibungen/
Wenn Sie auf diese Ausschreibungen antworten möchten, bitten wir Sie uns bis spätestens 30. Juni 2024 mittels des jeweiligen Webformulars „Antragsankündigung“, das sich unter o.g. Link befindet, zu benachrichtigen. Das vollständig ausgefüllte Webformular für die Antragsankündigung von Studiengängen, PhD-Track-Programmen und Doktorandenkollegs kann online an die DFH übermittelt werden.

Der von der Akademie der Wissenschaften und der Literatur | Mainz vergebene und von der Kalkhof-Rose-Stiftung geförderte „Walter Kalkhof-Rose-Gedächtnispreis“ richtet sich an exzellente Nachwuchswissenschaftlerinnen und Nachwuchswissenschaftler aus dem gesamten Bereich der Naturwissenschaften. Der seit 1995 vergebene Preis wird turnusmäßig alle zwei Jahre vergeben und erinnert an das verstorbene Ehrenmitglied der Akademie Dr. Walter Kalkhof-Rose. Seit 2018 wird der Preis öffentlich ausgelobt.
Der Preis ist mit 5.000 € dotiert und wird am 8. November 2024 im Rahmen der Jahresfeier der Mainzer Akademie der Wissenschaften und der Literatur verliehen.
Eine Eigenbewerbung ist nicht zulässig. Nominiert werden können Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler, die sich in einem frühen Stadium ihrer akademischen Laufbahn bereits durch richtungsweisende Forschungsbeiträge verdient gemacht, dadurch ein eigenständiges wissenschaftliches Profil entwickelt haben und nun vor der Habilitation stehen oder eine gleichwertige Qualifikation aufweisen.
Vorschlagsberechtigt sind alle Professorinnen und Professoren an den deutschen Universitäten. Begründete Vorschläge sind an das Präsidialbüro der Akademie zu richten. Bei der Benennung soll mitgeteilt werden, ob der Kandidat / die Kandidatin bereits anderweitig für einen Preis vorgeschlagen wurde oder schon einen Preis erhalten hat.

Ziel der Ausschreibung der Else Kröner-Fresenius-Stiftung ist es, in Klinik und Forschung besonders qualifizierten Ärztinnen und Ärzten im Anschluss an eine längere Familien- oder Betreuungsphase mit flexibel und individuell einsetzbaren Fördermitteln den effektiven Wiedereinstieg und die Fortsetzung ihrer erfolgversprechenden Karriere zu ermöglichen. Dafür schreibt die Else Kröner-Fresenius-Stiftung für das Jahr 2024 bis zu drei Förderungen aus.

Bewerben können sich an Universitätsklinika in Deutschland tätige promovierte oder habilitierte Ärztinnen und Ärzte,

  • die sich zum Zeitpunkt der Bewerbung in einer Familienphase befinden,
  • die dabei ihre Tätigkeit in Klinik und Forschung an Universitätsklinika in Deutschland für mindestens ein und maximal drei Jahre vollständig unterbrochen oder zu Lasten der Forschung signifikant reduziert haben,
  • die spätestens am 01. Juli 2025 in Klinik und Forschung zurückkehren wollen und dafür eine mindestens 80%-Stelle oder ein Stellenangebot haben,
  • die mindestens 50% ihrer Arbeitszeit für Forschung aufwenden wollen und können.
  • Fördergeber: Land Sachsen-Anhalt
  • Ausschreibung:Link
  • Deadline: 14.07.2024

Zum 1.10.2024 werden gemäß dem Graduiertenförderungsgesetz Stipendien für die Graduiertenförderung an der Martin-Luther-Universität vergeben. Über die Stipendienvergabe befindet die Graduiertenförderungskommission der Universität.
Förderungsleistungen kann erhalten, wer durch weit überdurchschnittliche Studien- und Prüfungsleistungen eine besondere Befähigung zu wissenschaftlicher Arbeit erkennen lässt und sich nach einem abgeschlossenen Hochschulstudium auf die Promotion an der Martin-Luther-Universität vorbereitet. Das wissenschaftliche Vorhaben muss einen wichtigen Beitrag zur Forschung erwarten lassen und von einer Hochschullehrerin oder einem Hochschullehrer der Martin-Luther-Universität betreut werden. Für Promotionen, die von einer/einem im Ruhestand befindlichen Hochschullehrer/in betreut werden, können keine Förderungsleistungen bezogen werden.
Das Stipendium wird in der Regel für einen Zeitraum von drei Jahren bewilligt und umfasst einen monatlichen Grundbetrag i.H.v. 1.100 Euro sowie ggf. einen Kinderbetreuungszuschlag und Reise- und Sachkosten.
Bewerbungen senden Sie bitte über den Verwaltungsbereich Forschung bis zum 14.07.2023.

Mit dem Doktorandenprogramm möchten die Herthie-Stiftung exzellente, wissenschaftlich interessierte Medizinstudierende motivieren, sich in ihrer Dissertation auf das Thema Multiple Sklerose zu konzentrieren.
Hauptförderung ist ein 12-monatiges Stipendium während der praktischen Phase der Promotion, in dem das Medizinstudium für mindestens sechs Monate zugunsten der vollzeitlichen Tätigkeit für die Dissertation unterbrochen wird. Die betreuende Person der Arbeit erhält einen Sachmittelzuschuss in Höhe von 5.000 Euro.

Für den Zeitraum 2024/25 schreibt die Stiftung Tumorforschung Kopf-Hals wiederum Forschungsförderungen aus, welche sich mit Projekten zur Ätiologie, Pathogenese oder Therapie von Tumoren im Kopf-Hals-Bereich inklusive dem Neurokranium und kindlichen Kopf-Hals- onkologischen Krankheitsbildern beschäftigen.

Der Fokus unserer Förderungen liegt bei Anschubfinanzierungen, besonders für Forscherinnen und Forscher oder Forschergruppen auf dem Weg zu möglichen weiterreichenden Einwerbungen und größeren Förderinstrumenten.

1. IDEALS AND OBJECTIVES: The Government of Japan established the Hideyo Noguchi Africa Prize in July 2006 in memory of Dr. Hideyo Noguchi whose contribution to medical advancement and self-sacrificing activities in Africa remain a paragon of professionalism. Mindful of the ominous human suffering persisting in Africa, the region facing the most serious health challenge on the globe, the Prize aims to honour individuals with outstanding achievements in the fields of medical research and medical services to combat infectious and other diseases in Africa, thus contributing to the health and welfare of the African people and of all humankind.


2. WHO ARE ELIGIBLE ? The Prize is aimed at individuals and organizations active in the field of medical research and medical services in Africa. In the field of medical services in particular, it is required that their activities take place in Africa or that the activities concerned be based in Africa contributing to improvements in the health and welfare of people living in Africa. No distinction will be made according to nationality, age or gender. The Prize will be limited to people still living or organizations currently active.

3. HOW OFTEN? This Prize will be awarded every three years to coincide with the Tokyo International Conference on African Development (TICAD)(the TICAD itself will be held every three years, hosted alternately in Africa and Japan.) The first award was presented at the award ceremony on 28th May 2008, the first day of TICAD IV.open a new window The second award was presented at the award ceremony on 1st June 2013, the first day of TICAD V.open a new window The third award was presented at the award ceremony on 30th August 2019, TICAD7.

4. VALUE OF THE AWARD: The Prize consists of a citation, a medal and an honorarium of 100 million yen (ca. 600.000 €).


5. PROCESS OF SELECTION:  The selection process comprises two stages, namely: (a) recommendation of a maximum of three candidates by two sub-Committees administratively supported by the Japan Society for the Promotion of Science (JSPS) in respect of "medical research", and the Regional Office for Africa of the World Health Organization (AFRO) in respect of "medical services"; and (b) finalization of the candidates by the Hideyo Noguchi Africa Prize Committee to be referred to the Prime Minister for final decision.

Die Deutsche Hochschulmedizin e.V. honoriert mit dem Preis der Deutschen Hochschulmedizin herausragende Teamleistungen im Bereich der medizinischen Grundlagenforschung sowie der klinischen oder translationalen Forschung aus dem Wirkungsfeld der Universitätsmedizin. Ziel der mit 25.000 Euro dotierten Auszeichnung ist die Stärkung der Forschung in der Universitätsmedizin am Wissenschaftsstandort Deutschland.

Bei der Vergabe des Preises werden u.a. folgende Kriterien berücksichtigt:

  • die Leistung des Teams;
  • die Innovation der Ergebnisse, deren Publikation nicht länger als 2 Jahre zurückliegt;
  • die gesellschaftliche Tragweite der Innovation, insbesondere mit Bezug auf
    • die Relevanz für die Patientenversorgung und/oder
    • die Translation von Ergebnissen hin zur Anwendung und/oder
    • die Prävention von Erkrankungen,
  • die Kommunikation der Teamleistung,
  • die Fähigkeit des Teams zur standortübergreifenden Zusammenarbeit.

Mit dem Tagungsformat „Ladenburger Diskurs“ bietet die Daimler und Benz Stiftung einen Freiraum für die interdisziplinäre Reflexion eines wissenschaftlich und gesellschaftlich relevanten Forschungsthemas. Die Stiftung stellt in ihren Räumlichkeiten einen Ort zur Verfügung, an dem Wissenschaftler und Experten aus der Praxis ein frei gewähltes, interdisziplinäres Forschungsthema ergebnisoffen erörtern können. In Absprache mit dem Antragsteller können diese Treffen ein bis zwei Tage dauern. Sowohl die Organisation der Tagung als auch die Reise- und Aufenthaltskosten der Teilnehmer werden von der Stiftung getragen.
Die Diskurse stehen sämtlichen Disziplinen offen und gehen nicht mit einer feststehenden Erwartungshaltung seitens der Stiftung hinsichtlich des Ergebnisses einher. Ein Ladenburger Diskurs kann beispielsweise zu einer Publikation oder zur Konzeption eines größeren Forschungsprojekts mit einem Antrag bei anderen forschungsfördernden Organisationen führen.
Antragsberechtigt für das Format „Ladenburger Diskurs“ sind an deutschen Hochschulen oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen tätige Wissenschaftler in Leitungsfunktionen. Sie können sich jederzeit mit Themenvorschlägen an die Stiftung wenden. Im Fall einer Bewilligung haben die Antragsteller die Möglichkeit, bis zu 20 Teilnehmer auszuwählen und selbst als wissenschaftliche Leiter zu fungieren.

Die Karl und Veronica Carstens-Stiftung stellt Mittel für 4 Habilitand*innen bereit, um die Nachwuchslücke im Bereich der universitären Naturheilkunde und Komplementärmedizin zu schließen. Der Förderumfang beträgt insgesamt bis zu 360.000 Euro pro Kandidat*in über 3 Jahre (120.000 Euro p.a.).
Das Programm richtet sich an Ärzt*innen nach den ersten Weiterbildungsjahren in der fachärztlichen Ausbildung mit einem klar erkennbaren wissenschaftlichen Interesse im Bereich der Naturheilkunde und Komplementärmedizin, die ihre Berufbarkeit auf eine Professur durch eine Habilitation oder durch habilitationsäquivalente Leistungen anstreben sowie an Lebenswissenschaftler*innen mit vergleichbarer Qualifikation im klinisch-therapeutischen Bereich.

Das Studienwerk der Heinrich-Böll-Stiftung gehört zu den 13 Begabtenförderungswerken in Deutschland und vergibt Stipendien an Studierende und Promovierende aus dem In- und Ausland, aus allen Fächern und an allen Hochschulen.
Wir möchten den Anteil der von uns Geförderten an ostdeutschen Hochschulen gerne erhöhen, liegt dieser in einigen Bundesländern leider noch unter dem Bundesdurchschnitt. Wir würden uns deshalb sehr freuen, wenn Sie interessierte Studierenden und Promovierenden auf unsere Förderung aufmerksam machen. Wir führen zwei Bewerbungsverfahren pro Jahr durch; die Bewerbungsfristen enden jeweils zum 1. März und zum 1. September d. J.. Bewerbern können sich Studierende zum Zeitpunkt der Bewerbung bis zum 4. Fachsemester für die Förderung des Erststudiums (Bildungsinländer*innen) oder ein Semester vor Beginn des Masterstudiums (Bildungsin- und Bildungsausländerinnen). Weitere Informationen finden Sie auf unserer website www.boell.de oder unter www.stipendium.plus.de mit Informationen über alle Begabtenförderungswerke.
Anbei finden Sie einen Flyer mit den wichtigsten Informationen über unsere Förderphilosophie und zu unseren besonderen Fokusgruppen, z.B. Erstakademiker*innen.

Promovierte Wissenschaftler:innen, die sich für einen drei- bis neunmonatigen Lehr- oder Forschungsaufenthalt an einer wissenschaftlichen Einrichtung in den USA interessieren, können sich bewerben.
Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil des weltweiten Fulbright-Netzwerks!
Bewerbungen können jederzeit eingereicht werden, mindestens jedoch neun Monate vor geplantem Aufenthaltsbeginn.
Bei Fragen zum Programm Forschung und Lehre, wenden Sie sich bitte an germanscholars☉fulbright.de.

Forschung und Wissenschaft sind Grundpfeiler für Fortschritt und Wohlstand in unserer Gesellschaft. In der biomedizinischen Forschung sind Tierversuche nach wie vor von großer Bedeutung. Aufgrund der besonderen Schutzwürdigkeit von Tieren stehen Tierversuche jedoch anhaltend in der öffentlichen und politischen Diskussion. In den letzten Jahren hat sich die öffentliche Debatte zunehmend auf die Reduktion von Tierversuchen und den Ersatz tierexperimenteller Methodik fokussiert. Gleichzeitig ist jedoch die Nutzung eines breiten und vielfältigen Methodenspektrums eine der wesentlichen Voraussetzungen für den wissenschaftlichen Fortschritt. Als Teil dieses Methodenspektrum werden Tierversuche in weiten Bereichen der biomedizinischen Forschung derzeit noch unverzichtbar bleiben.

Mit dem beigefügten Papier leistet die interdisziplinär zusammengesetzte Senatskommission für tierexperimentelle Forschung einen aktuellen Beitrag zur laufenden Debatte über Tierversuche aus wissenschaftlicher Perspektive.

Die aktuelle SARS-CoV-2-Pandemie veranschaulicht sehr deutlich die Bedeutung interdisziplinärer wissenschaftlicher Vernetzung und evidenzbasierter Entscheidungen im Gesundheitsbereich im lokalen und globalen Kontext. Die deutsche Bundesregierung hat bereits vor einigen Jahren die globale Gesundheit zur strategischen Priorität gemacht und engagiert sich zunehmend sowohl politisch als auch finanziell. Exzellente und relevante Wissenschaft, z.B. aus den Bereichen Biomedizin, Public Health, Sozial- und Geisteswissenschaften und Ingenieurwissenschaften, kann und sollte einen wichtigen Beitrag zu diesem Engagement leisten. Um die interdisziplinäre Vernetzung und Forschung der deutschen Global Health Community zu fördern und ihre Ergebnisse besser bekannt zu machen, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die "German Alliance for Global Health Research" am 1. Februar 2020 initiiert.

Seitdem haben sich bereits mehr als 400 Wissenschaftler*innen an deutschen öffentlichen Forschungseinrichtungen der Alliance angeschlossen, sich mit Kolleg*innen aus anderen Disziplinen vernetzt und innovative Forschungsprojekte angestoßen. Weitere Informationen, die Mitglieds- und Expert*innendatenbank, aktuelle Ausschreibungen und die Möglichkeit zur Registrierung sind auf der oben genannten Webseite zu finden. 

Mit der Alexander von Humboldt-Professur, Deutschlands höchstdotiertem Forschungspreis, unterstützt die Alexander von Humboldt-Stiftung seit mehr als zehn Jahren die deutschen Universitäten dabei, international herausragend ausgewiesene Forscherinnen und Forscher aus dem Ausland für sich zu gewinnen. Wie im gesamten Berufungsgeschehen, sind die Fakultäten auch hierbei die entscheidenden Akteurinnen.

Bislang war nur jede siebte der für eine Alexander von Humboldt-Professur nominierten Personen weiblich. Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat sich daher das Ziel gesetzt, in Zukunft mehr exzellente Wissenschaftlerinnen mit einer Alexander von Humboldt-Professur ausstatten zu können.

Das Programm Klinische Studien umfasst die themenunabhängige und zeitlich begrenzte Durchführung eines Vorhabens in der patientennahen klinischen Forschung.
Gefördert werden interventionelle klinische Studien, zu denen Klinische Machbarkeitsstudien (Phase II) und Klinische Interventionsstudien (Phase III) zählen. Ziel dieser Förderung ist das Erbringen eines Wirksamkeitsnachweises eines therapeutischen, diagnostischen oder prognostischen Verfahrens. Für alle Studien ist eine hohe wissenschaftliche Qualität und Originalität sowie klinische Relevanz erforderlich.
Ebenfalls gefördert werden Klinische Beobachtungsstudien, sofern mit der Beobachtungsstudie eine hoch relevante Fragestellung behandelt wird, deren Beantwortung nachweislich nicht mit einem interventionellen Design möglich ist.

Das neue Walter-Benjamin-Programm der DFG richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in einer frühen Karrierephase nach der Promotion ein eigenständiges Forschungsvorhaben durchführen wollen. Ziel ist es, die in dieser Phase relevante Mobilität zu unterstützen und gegebenenfalls die thematische Weiterentwicklung der Forschung zu fördern. Nähere Informationen erhalten Sie unter obiger Web-Adresse.