Ministerpräsident Sven Schulze besucht Universitätsmedizin Halle
Wie früh stehen Pflegende und Ärzt:innen für die Frühschicht auf? Wie gestaltet sich die Zusammenarbeit zwischen der Flugrettung und der Notaufnahme? Wie funktioniert ein Inkubator? – Sachsen-Anhalts Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) hat sich bei einem Besuch an der Universitätsmedizin Halle (20.04.2026) aus erster Hand über die medizinische Versorgung und Abläufe vor Ort informiert. Im Mittelpunkt standen dabei die Arbeit des Teams der Zentralen Notaufnahme, die enge Kooperation mit der Deutschen Luftrettung (DRF) sowie die hochspezialisierte Geburtshilfe und Kinderklinik.
Auf dem Hubschrauberlandeplatz, wo Sven Schulze bereits von einem Team der Zentralen Notaufnahme, des Zentral-OPs und der Deutschen Luftrettung erwartet wurde, stieg der Ministerpräsident in den Rettungshubschrauber und ließ sich von einem der Piloten verschiedene Funktionen erklären. Sein besonders Interesse galt dem Zusammenspiel zwischen Notärzt:innen, der Hubschrauber-Crew und dem OP-Team, die bei lebensbedrohlichen Verletzungen sehr eng zusammenarbeiten.
Ein weiterer Schwerpunkt des Besuchs waren die Geburtshilfe und die Neonatologie. Auf der Wochen- und der Kinder-Intensivstation kam Schulze mit Eltern, Pflegefachpersonen, Hebammen und Ärzt:innen ins Gespräch. Hier nahm er sich zudem Zeit für persönliche Gespräche mit zwei Müttern und ihren Neugeborenen – eines davon ein Frühchen, das im Perinatalzentrum Level I intensivmedizinisch betreut wird. Diese Einrichtung zählt zu den modernsten ihrer Art in Sachsen-Anhalt und sichert die bestmögliche Versorgung von Risikoschwangeren und Frühgeborenen. Gleichzeitig wird vor Ort ein besonderer Schwerpunkt auf die Ausbildung des medizinischen Nachwuchses gelegt.
Zum Abschluss tauschte sich Ministerpräsident Schulze in der Caféteria bei einer Tasse Kaffee mit dem Klinikumsvorstand über gegenwärtige und zukünftige Pläne und Projekte der Universitätsmedizin Halle aus.

