REDCap Allgemeines
Das Datenintegrationszentrum hostet die REDCap-Anwendung sowohl auf zwei Test- als auch auf zwei Produktivinstanzen (für internen und externen Zugriff). Eine Testinstanz ist zum Entwickeln und Testen neuer Umfragen und Formulare. Eine Produktivinstanz wird zum Durchführen eines Projekts und Sammeln der entsprechenden Daten genutzt. Die Projekte auf der Produktivinstanz dürfen nur den Produktiv-Status haben. Die internen Instanzen liegen im geschützten KV-Netz, während die externen Instanzen von weltweit erreichbar sind.
Alle wissenschaftlichen Mitarbeiter:innen der UMH haben eine grundsätzliche Berechtigung für den Zugang zum UMH-REDCap. Nutzer, die Projekte erstellen oder bearbeiten, müssen einen Antrag auf Zugang zu der jeweils benötigen RedCap-Instanz stellen. Personen (Mitarbeiter und Probanden), die lediglich Daten eingeben, benötigen keinen RedCap-Zugang.
Externe Nutzer können nach Bestätigung durch den Projektleiter hinzugefügt werden. Externe Nutzer ohne AD Name, die Zugang zu den REDCap-Anwendungen der Universitätsmedizin Halle (UKH; MLU) wünschen, müssen den REDCap Antrag ausfüllen.
Alle REDCap-Benutzer müssen über ein eigenes Konto verfügen. Konten dürfen nicht gemeinsam genutzt werden. Weitere Informationen finden Sie in den REDCap-Nutzungsbedingungen. (https://confluence.uk-halle.de/x/8LX2B)
Um Zugang zu einer der REDCap-Instanzen zu erhalten, müssen die Nutzer einen Antrag stellen (https://redcap.uk-halle.de/surveys/?s=HN9383CDMCYXK3XL).
Haben Sie Fragen? Senden Sie uns eine E-Mail an REDCap☉uk-halle.de
Weiterhin besteht die Möglichkeit, diese donnerstags zwischen 13:00-14:00 Uhr zu unserer „REDCap-Sprechstunde“ in Webex zu stellen.
Diese findet unter folgender Adresse statt:
https://uni-halle.webex.com/uni-halle/j.php?MTID=m602c9e2ef751881113a3d4d4f9016add
Weitere Information für die Wissenschaftler:innen
Sie können sich unter folgende Adressen einloggen:
- Für die interne Produktivinstanz: https://intranet.uk-halle.de/redcap/. Verwenden Sie Ihr AD Name und das dazugehörige Passwort.
- Für die interne Testinstanz: https://intranet.uk-halle.de/redcaptest/. Verwenden Sie Ihre AD Name und das dazugehörige Passwort.
- Für die externe Produktivinstanz: https://redcap.uk-halle.de/. Sie bekommen die Zugangsdaten an die angemeldete Mail-Adresse. Ändern Sie bitte nach dem ersten Login Ihr Passwort.
- Für die externe Testinstanz: https://redcap-test.uk-halle.de/. Sie bekommen die Zugangsdaten an die angemeldete Mail-Adresse. Ändern Sie bitte nach dem ersten Login Ihr Passwort.
1. Geltungsbereich / Dienstmerkmale
Das Datenintegrationszentrum (nachfolgend DIZ genannt) der Universitätsmedizin Halle (nachfolgend UMH genannt) erbringt Leistungen zur Bereitstellung einer Software als Dienstleistung für Mitarbeiter der UMH. Diese Plattform (nachfolgend Dienst genannt) ermöglicht den Entwurf klinischer und translationaler Forschungsdatenbanken.
2. Leistungsumfang
Technischer und organisatorischer Ansprechpartner für den Dienst ist das DIZ. Das DIZ zusammen mit dem Zentraler Dienst 1 – Information und Kommunikation (ZD1-IuK) stellt im Auftrag der UMH die nötige IT-Infrastruktur (Server, Netzwerk, Speicherplatz) bereit und ist lediglich Zugangsvermittler.
Es stehen vier Instanzen für REDCap zur Verfügung:
- Eine interne Testinstanz, welche nur intern erreichbar ist (Verfügbar nur für UMH Mitarbeiter). Auf dieser Instanz dürfen keine echten Probanden- oder Patientendaten abgelegt werden. Hier können Projekte für die spätere Produktion auf der internen Produktivinstanz entwickelt werden. Bitte beachten Sie: Dieses System existiert zu Test- und Entwicklungszwecken. Wissenschaftliche UMH Nutzer können neue Projekte erstellen.
- Eine interne Produktivinstanz, welche sich im KV-Netz befindet und nicht von extern (außerhalb der Domäne uk-halle.de) erreichbar ist (Verfügbar nur für UMH Mitarbeiter). Diese Instanz ist für Projekte vorgesehen, welche neben personenbezogenen Daten (z.B. medizinische Daten) auch personenidentifizierende Daten ( PID, Name, Adresse, Geburtsdatum etc.) enthält. Nur REDCap Admin können neue Projekte erstellen.
- Eine externe Testinstanz, welche von extern erreichbar ist, um mit externen Kooperationspartnern zusammenarbeiten zu können. Auf dieser Instanz dürfen keine echten Probanden- oder Patientendaten abgelegt werden. Bitte beachten Sie: Dieses System existiert zu Test- und Entwicklungszwecken. Wissenschaftliche UMH Nutzer können neue Projekte erstellen. Externe Nutzer werden vom UMH Projektleiter zum REDCap Projekt eingefügt.
- Eine externe Produktivinstanz welche von extern erreichbar ist, um mit externen Kooperationspartnern zusammenarbeiten zu können. Auf dieser Instanz dürfen keine personenidentifizierende Patientendaten ( PID, Name, Adresse, Geburtsdatum etc.) abgelegt werden. Die personenbezogenen Patientendaten (z.B. medizinische Daten) können mit einem Pseudonym angelegt werden. Nur REDCap Admin können neue Projekte erstellen.
Ein Rechtsanspruch auf die ununterbrochene Benutzung und/oder eine bestimmte Übertragungsgeschwindigkeit besteht nicht. Die UMH übernimmt keine Gewähr für die fehlerfreie Entgegennahme und Weiterleitung von Daten des Benutzers, es sei denn, der UMH kann Vorsatz oder grobe Fahrlässigkeit zur Last gelegt werden.
Ein Anspruch auf unverzügliche Supportleistungen besteht nicht.
3. Benutzer
Jedes Projekt muss einen Projektleiter an der UMH haben (Admin des REDCap Projekts). Die Benutzung des Dienstes erfolgt mit Antrag und Bestätigung des DIZ Mitarbeiters.
Der Zugang zum Dienst ist nur möglich nach Bestätigung eines verantwortlichen Mitarbeiters des DIZ/UMH (Projektleiter "REDCap Projekt Admin").
Der Benutzungsvertrag wird wirksam, wenn der Benutzer mit seinem Login den Dienst erstmalig benutzt und damit die hier genannten allgemeinen Nutzungsbedingungen akzeptiert.
Die Weitergabe personenbezogener Nutzungsberechtigungen an Dritte ist generell untersagt. Im Falle von bekannt gewordenem Missbrauch der Zugangsdaten durch Dritte informiert der Benutzer unverzüglich das DIZ/ZD1-IuK. Sollten infolge Verschuldens des Benutzers Dritte durch Gebrauch der Passwörter Zugang zum Netz, zu Servern etc. der UMH erhalten, haftet der Benutzer im Schadensfall. Externe Nutzer können nach Bestätigung durch den Projektleiter hinzugefügt werden. Externe Nutzer ohne AD Name, die Zugang zu den REDCap-Anwendungen der Universitätsmedizin Halle (UKH; MLU) wünschen, müssen den REDCap Antrag ausfüllen.
Alle externen Nutzer, die das REDCap-Kontoantragsformular erfolgreich ausgefüllt haben und denen der Zugang zu den REDCap- Externe Instanzen der Universitätsmedizin Halle (UKH, MLU) gewährt wurde, erhalten für einen Zeitraum von zwölf Monaten ein Universitätsmedizin Halle (UKH, MLU) REDCap-Konto. Wenn der Benutzer nach diesem Zeitraum Zugang benötigt, wenden Sie sich bitte mindestens 5 Werktage vor dem gewünschten Verlängerungsdatum an die REDCap-Administratoren. Die Externe Nutzer erhalten keine Rechte, eigene Projekte zu erstellen und können nur vom Projektleiter zu einem Projekt der Universitätsmedizin Halle (UMH) eingefügt werden.
4. Nutzung, Inhalte, Datenverkehr
Die Benutzung des Dienstes hat ausschließlich Endgeräten zu erfolgen, die nach gängigen Sicherheitsstandards abgesichert sind (z.B. aktuelle Betriebssystem-Patches, aktuelle Browser, Antivirenschutz, Desktop-Firewall).
Mit dem Dienst werden die Daten verschlüsselt zwischen Endgerät und Server übertragen, jedoch im Standard nicht verschlüsselt gespeichert. Bei besonders schutzwürdigen Daten sorgt der Benutzer selbst für eine angemessene Datenverschlüsselung.
Alle REDCap-Benutzer müssen über ein eigenes Konto verfügen. Konten dürfen nicht gemeinsam genutzt werden.
Der Benutzer darf mit Form, Inhalt oder verfolgtem Zweck der Dienstnutzung nicht gegen gesetzliche Vorschriften, die guten Sitten und Rechte Dritter (Namens-, Urheber-, Datenschutzrechte usw.) verstoßen. Insbesondere verpflichtet sich der Benutzer, keine ungenehmigten personenbezogenen Daten, keine urheberrechtlich geschützten oder anderweitig unerlaubten Inhalte zu speichern.
Bei Verstößen gegen die genannten Punkte haftet der Benutzer gegenüber dem DIZ/UMH auf Ersatz aller hieraus entstehenden Schäden. Der Benutzer stellt das DIZ/UMH im Innenverhältnis von etwaigen aus diesen Verstößen resultierenden Ansprüchen Dritter frei.
Der Benutzer darf keine Daten veröffentlichen, die nach ihrer Art oder Beschaffenheit (z.B. Viren), Größe oder Vervielfältigung geeignet sind, den Bestand oder Betrieb des Rechenzentrums oder Datennetzes der UMH zu gefährden.
Für jeden Fall der Zuwiderhandlung gegen vorstehende Verpflichtungen durch den Benutzer ist die UMH berechtigt, den Zugang sofort zu sperren. Die Geltendmachung eines Schadensersatzes durch die UMH bleibt vorbehalten.
5. Ende des Nutzungsrechts
Die Konten werden auf dem Entwicklungsserver gesperrt, wenn nach 12 Monaten keine Aktivität festgestellt wird. Benutzer, die ihre Konten für einen der Server reaktivieren möchten, müssen eine E-Mail-Anfrage an redcap☉uk-halle.de senden.
Das Nutzungsrecht endet automatisch, wenn das Arbeitsverhältnis oder die Kooperationsbeziehung des Benutzers mit dem DIZ/UMH beendet ist.
Sofern ein durch den Benutzer gestellter Antrag keine Befristung enthielt, sind der Benutzer und seine internen Partner an der UMH dafür verantwortlich, das DIZ über die Beendigung des Nutzerstatus zu informieren.
Mit Beendigung des Nutzerstatus werden die Zugänge deaktiviert, die gespeicherten Nutzer- und Verbindungsdaten entsprechend den gesetzlich vorgeschriebenen Fristen aufbewahrt.
Das DIZ zusammen mit der UMH behält sich das Recht vor, den Dienst technisch und organisatorisch zu modifizieren bzw. bei besonderer Erfordernis ohne Angabe von Gründen zu beenden.
6. Gebühren
Der Dienst ist eine besondere Dienstleistung des DIZ/UMH für Mitarbeiter des UMH vorrangig für Aufgaben der Forschung, Lehre und Verwaltung. Es handelt sich hier ausdrücklich nicht um ein gewerbliches Angebot mit Gewinnerzielungsabsicht.
Die Leistungen werden für den Fall der temporären Nutzung bis auf Weiteres kostenfrei angeboten. Der Benutzer verpflichtet sich im Gegenzug, den Dienstzugang nicht für kommerzielle Zwecke zu nutzen.
7. Datenschutz
Mit dem Dienst werden die Daten vom Endgerät des Benutzers bis zum Eintrittspunkt des DIZ/UMH SSL-verschlüsselt übertragen. Das DIZ/UMH weist den Benutzer vorsorglich darauf hin, dass über diesen Sicherheitsstandard hinaus der Schutz und die Sicherheit seiner über öffentliche Netze übertragenen Daten sowie des verwendeten Endgeräts nicht gewährleistet werden kann.
Wir empfehlen, dass Projekte keine unnötigen identifizierenden Daten sammeln. Die Sammlung in REDCap ist jedoch möglich. Bei extern erreichbaren Umfragen dürfen persönliche Daten nur in pseudonymisierter Form in REDCap gesammelt und gespeichert werden.
Das DIZ/UMH erhebt, verarbeitet und nutzt personenbezogene Daten des Benutzers nur, soweit sie für die Vertragsbegründung und -abwicklung sowie zu Abrechnungs- und gesetzlich vorgeschriebenen Nachweiszwecken erforderlich sind. Der Benutzer stimmt hiermit der Speicherung dieser Daten zu.
Das DIZ/UMH speichert Verbindungsdaten entsprechend den gesetzlichen Vorgaben und Fristen. Eine Weitergabe dieser Daten an Dritte erfolgt nicht, es sei denn, sie wird im Falle des Verdachts auf gesetzeswidrige Handlungen des Benutzers durch Strafverfolgungsbehörden veranlasst.
8. Haftungsausschluss
Das DIZ/UMH haftet nicht für eventuelle Schäden, die dem Benutzer unmittelbar oder mittelbar durch die Nutzung des Zuganges entstehen, es sei denn, sie wurden durch das DIZ/UMH vorsätzlich oder grob fahrlässig verursacht.
Dies gilt nicht bei Verletzung von Leben, Körper oder Gesundheit sowie bei schuldhafter Verletzung wesentlicher Vertragspflichten. In diesem Fall beschränkt sich die Haftung auf den Ersatz des typischerweise vorhersehbaren Schadens.
Das DIZ/UMH distanziert sich ausdrücklich von den Inhalten sämtlicher Internetseiten, die über die zur Verfügung gestellte Infrastruktur erreichbar sind. Das betrifft auch die durch den Benutzer selbst zur Verfügung gestellten Inhalte, für die allein der jeweilige Autor verantwortlich ist.
9. Schlussbestimmungen
Das DIZ/UMH ist berechtigt, die Dienstmerkmale und diese allgemeinen Nutzungsbedingungen bei besonderem Erfordernis ohne Zustimmung der Benutzer zu ändern.
Ausschließlicher Gerichtsstand für alle Streitigkeiten ist Halle.
Es gilt ausschließlich das Recht der Bundesrepublik Deutschland.
Sollten Bestimmungen dieser Nutzungsbedingungen unwirksam sein oder werden, so berührt dies die Wirksamkeit der übrigen Bestimmungen nicht.
REDCap Projekte
REDCap Forschungsprojekt 45
| Projektart | Mixed-Method-Evaluationsstudie |
| Einrichtung | Institut für Rehabilitationsmedizin |
| Verantwortliche/r Wissenschaftler/in | Marie Busch |
| Beteiligte/r Wissenschaftler/in | Dr. Maximiliane Hädicke |
| Laufzeit | von 2026-04-13 bis 2027-12-31 |
| Bereitgestellte Datenarten/ Gesammelte Datenarten | Selbstbeurteilungsdaten |
| Zusammenfassung | Das Projekt FemPower zielt darauf ab, Frauen mit Behinderungen beim Erwerb digitaler Kompetenzen zu unterstützen und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Ein zentraler Baustein ist die Digital-Scout-Weiterbildung, eine Multiplikatorinnen-Schulung, die Teilnehmerinnen dazu befähigt, künftig selbst IT-Weiterbildungen für Frauen mit Behinderung durchzuführen. Die begleitende wissenschaftliche Evaluation untersucht in einem Mixed-Methods-Design, ob und wie die Schulungen digitale und didaktische Kompetenzen sowie die berufliche Selbstwirksamkeit der Teilnehmerinnen verbessern. Dazu werden standardisierte Fragebögen zu drei Messzeitpunkten (vor, nach und drei Monate nach der Schulung) sowie leitfadengestützte Interviews mit einer Teilstichprobe eingesetzt. Die Studie wird am Institut für Rehabilitationsmedizin der Universitätsmedizin Halle in Kooperation mit der BAG Selbsthilfe und dem FrauenComputerZentrum Berlin durchgeführt.Das Projekt FemPower zielt darauf ab, Frauen mit Behinderungen beim Erwerb digitaler Kompetenzen zu unterstützen und ihre Chancen auf dem Arbeitsmarkt zu verbessern. Ein zentraler Baustein ist die Digital-Scout-Weiterbildung, eine Multiplikatorinnen-Schulung, die Teilnehmerinnen dazu befähigt, künftig selbst IT-Weiterbildungen für Frauen mit Behinderung durchzuführen. Die begleitende wissenschaftliche Evaluation untersucht in einem Mixed-Methods-Design, ob und wie die Schulungen digitale und didaktische Kompetenzen sowie die berufliche Selbstwirksamkeit der Teilnehmerinnen verbessern. Dazu werden standardisierte Fragebögen zu drei Messzeitpunkten (vor, nach und drei Monate nach der Schulung) sowie leitfadengestützte Interviews mit einer Teilstichprobe eingesetzt. Die Studie wird am Institut für Rehabilitationsmedizin der Universitätsmedizin Halle in Kooperation mit der BAG Selbsthilfe und dem FrauenComputerZentrum Berlin durchgeführt. |
| Finanzierung | Bundesministerium für Arbeit und Soziales |
REDCap Forschungsprojekt 44
| Projektart | Multizentrische bevölkerungsbezogene Querschnittsstudie |
| Einrichtung | Institut für Medizinische Epidemiologie, Biometrie und Informatik |
| Verantwortliche/r Wissenschaftler/in | Dr. Pablo Santos |
| Beteiligte/r Wissenschaftler/in | Miresa Midaksa, Dr Dagnachew Tamrat Belete, Dr. Muluken Gizaw, Dr. Pablo Santos und Prof. Dr. Eva Kantelhardt |
| Laufzeit | von 2026-03-26 bis 2027-12-31 |
| Bereitgestellte Datenarten/ Gesammelte Datenarten | Zwischen Januar und April 2026 wird in sechs Pathologieeinrichtungen in Addis Abeba eine retrospektive Aktenrecherche zu histopathologischen Befunden und Überweisungsscheinen von diagnostischen und therapeutischen Gewebeproben der Cervix uteri durchgeführt. |
| Zusammenfassung | Die Studie untersucht in welchem Ausmaß histopathologische Befunde zervikaler Gewebeproben vollständig und konform mit international empfohlenen Leitlinien dokumentiert sind. Im Fokus steht dabei die Übereinstimmung mit den in diesen Leitlinien definierten essenziellen Befundungselementen für präinvasive und invasive Zervixläsionen. Die Analyse umfasst Proben, die bei Feststellung eines karzinomsuspekten Befundes im Rahmen des Zervixkarzinomscreenings entnommen wurden, sowie chirurgische Präparate zur Therapie des Zervixkarzinoms. Darüber hinaus soll untersucht werden, welche histopathologischen Diagnosen und Befundmerkmale in den verschiedenen Befunden je nach Präparattyp dokumentiert sind und wie sich diese zwischen den teilnehmenden Pathologieinstituten verteilen. |
| Finanzierung | Haushalt |
REDCap Forschungsprojekt 43
| Projektart | Multizentrische bevölkerungsbezogene Querschnittsstudie |
| Einrichtung | Institut für Medizinische Epidemiologie, Biometrie und Informatik |
| Verantwortliche/r Wissenschaftler/in | Dr. Pablo Santos |
| Beteiligte/r Wissenschaftler/in | Miresa Midaksa, Dr Dagnachew Tamrat Belete, Dr. Muluken Gizaw, Dr. Pablo Santos und Prof. Dr. Eva Kantelhardt |
| Laufzeit | von 2026-03-26 bis 2027-09-26 |
| Bereitgestellte Datenarten/ Gesammelte Datenarten | Ab März 2026 wird in den Regionen Addis Abeba, Oromia, Süd- und Zentraläthiopien eine fragebogenbasierte Querschnittsstudie mit zwei Follow-Up-Fragebögen durchgeführt. Die Zielgruppe sind Frauen aus der Allgemeinbevölkerung, die in den Einzugsgebieten von 12 randomisiert ausgewählten Gesundheitseinrichtungen leben (6 in Addis Abeba und 6 in peripheren Regionen). Die Haushalte werden mittels einer randomisierten Zufallsstichprobe ausgewählt. Die geplante Stichprobengröße beträgt n = 408. |
| Zusammenfassung | Die Studie untersucht die Effektivität einer Brustgesundheitskampagne, bei der über einen Zeitraum von zehn Wochen standardisierte Informationen mittels Flyern, SMS und einem Telegram-Channel verbreitet werden. Zu Beginn (Baseline) werden soziodemografische Faktoren sowie das selbstberichtete Wissen (Knowledge), die Einstellungen (Attitude) und das Verhalten (Practice) von Frauen in Bezug auf Brustkrebs, Brustkrebsvorsorge und Digital Health erhoben. Nach zehn sowie nach 24 Wochen erfolgen Follow-up-Erhebungen. Anschließend wird die Effektivität der Kampagne im prä- und postinterventionellen Vergleich analysiert sowie im Vergleich zwischen den Interventionsgruppen. Die Datenerhebung erfolgt mithilfe von REDCap und wird von geschulten Datensammler:innen durchgeführt. |
| Finanzierung | Haushalt |
REDCap Forschungsprojekt 42
| Projektart | Evaluationsstudie |
| Einrichtung | Institut für Rehabilitationsmedizin |
| Verantwortliche/r Wissenschaftler/in | Marie Busch |
| Beteiligte/r Wissenschaftler/in | Dr. Maximiliane Hädicke |
| Laufzeit | von 2026-03-16 bis 2027-12-31 |
| Bereitgestellte Datenarten/ Gesammelte Datenarten | Selbstberichtete qualitative und quantitative Daten |
| Zusammenfassung | Die wissenschaftliche Evaluation des Projekts FemPower untersucht, inwieweit die Qualifizierungsmaßnahmen für Frauen mit Behinderungen ihre Ziele erreichen und welche Veränderungen durch die Teilnahme entstehen. Dabei werden insbesondere Entwicklungen der digitalen Kompetenzen sowie Veränderungen in Selbstsicherheit, beruflicher Orientierung und Teilhabechancen im Arbeitsleben betrachtet. |
| Finanzierung | Bundesministerium für Arbeit und Soziales |
REDCap Forschungsprojekt 41
| Projektart | Multizentrische, bevölkerungsbezogene Querschnittsstudie |
| Einrichtung | Institut für Medizinische Epidemiologie, Biometrie und Informatik (IMEBI), Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg, University Eldoret (Kenia), Planetary Health Eastern Africa Hub (Kenia) |
| Verantwortliche/r Wissenschaftler/in | Dr. Santos, Pablo |
| Beteiligte/r Wissenschaftler/in | Prof. Dr. Eva Kantelhardt Dr. Marcus Heise Melvine Otieno |
| Laufzeit | von 2026-02-26 bis 2027-02-26 |
| Bereitgestellte Datenarten/ Gesammelte Datenarten | Die Studie erhebt drei Hauptarten von Daten: 1. Quantitative Daten aus Haushaltsbefragungen zu Wissen, Einstellungen, Erfahrungen und Anpassungspraktiken im Zusammenhang mit Klimawandel und Gesundheit. 2. Qualitative Daten aus Interviews und Fokusgruppendiskussionen zur Untersuchung von Wahrnehmungen, Erfahrungen und Einschätzungen zu politischen Maßnahmen sowie gemeinschaftlichen Initiativen. 3. Soziodemografische und kontextbezogene Daten wie Alter, Geschlecht, Bildungsstand, Lebensgrundlage und Haushaltsmerkmale. Zusammen ermöglichen diese Daten ein umfassendes Verständnis dafür, wie Gemeinschaften klimabedingte Gesundheitsrisiken wahrnehmen und darauf reagieren. |
| Zusammenfassung | Diese Studie untersucht, wie die Bevölkerung in den Countys Kisumu und Baringo in Kenia den Klimawandel und seine gesundheitlichen Auswirkungen versteht, wahrnimmt und darauf reagiert. Dabei werden das Wissen, die Einstellungen und die Verhaltensweisen der Gemeinschaft in Bezug auf klimabedingte Risiken wie extreme Hitze, Dürren, Überschwemmungen sowie Ernährungs- und Wasserunsicherheit und klimabedingte Erkrankungen analysiert. Mithilfe von Haushaltsbefragungen, Interviews und Fokusgruppendiskussionen werden Informationen darüber gesammelt, wie Gemeinschaften sich an klimabedingte Gesundheitsrisiken anpassen und bestehende staatliche sowie gemeinschaftliche Initiativen bewerten. Die Ergebnisse sollen lokale Evidenz für die Unterstützung von County-Politiken liefern, klimaresiliente Gesundheitssysteme stärken und praxisorientierte Anpassungsstrategien zur Anpassung an den Klimawandel fördern. Die Studie erforderte die Konzeption und Durchführung einer Knowledge-, Attitudes- und Practices-Studie (KAP-Studie). Besonderer Wert wurde auf die Entwicklung und Validierung strukturierter Fragebögen gelegt, um deren kontextuelle Angemessenheit, Zuverlässigkeit und methodische Qualität sicherzustellen. Für die quantitativen und qualitativen Komponenten der Studie wurde fachliche Unterstützung benötigt. Eine Person mit ausgewiesener Erfahrung in qualitativen Forschungsmethoden (Interviews und Fokusgruppendiskussionen) sowie in der Datenanalyse war beteiligt, um ein methodisch fundiertes Studiendesign, eine systematische Datenerhebung und eine belastbare Auswertung der erhobenen Daten zu gewährleisten. Diese Unterstützung trug dazu bei, eine wissenschaftlich fundierte Bewertung der Ergebnisse aus Befragungen, Interviews und Fokusgruppendiskussionen sicherzustellen. |
| Finanzierung | Haushalt |
REDCap Forschungsprojekt 40
| Projektart | Evaluationsstudie |
| Einrichtung | Institut für Rehabilitationsmedizin, Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg |
| Verantwortliche/r Wissenschaftler/in | Maxi, Steinmetz |
| Beteiligte/r Wissenschaftler/in | Dr. Maximiliane Hädicke, Marie Busch |
| Laufzeit | von 2026-02-25 bis 2027-02-28 |
| Bereitgestellte Datenarten/ Gesammelte Datenarten | Pseudonymisierte Daten von Teilnehmerinnen einer Schulung zur Stärkung digitaler Kompetenzen von Frauen mit Behinderung |
| Zusammenfassung | Das Projekt Fempower zielt darauf ab, Frauen mit Schwerbehinderung durch Qualifizierungsangebote im IT-Bereich sowie durch spezifische Fortbildungsformate für Multiplikator*innen zu stärken. Ein besonderer Schwerpunkt liegt auf der Förderung digitaler Barrierefreiheit und der Erweiterung beruflicher Handlungskompetenzen. Die vorliegende Studie dient der begleitenden wissenschaftlichen Evaluation dieser Maßnahmen. Ziel ist es, sowohl im Sinne einer formativen Evaluation die Angebote kontinuierlich weiterzuentwickeln als auch im Sinne einer summativen Evaluation zu untersuchen, inwieweit die angestrebten Projektziele erreicht werden. Hierbei werden insbesondere die Perspektiven und Erfahrungen der teilnehmenden Frauen systematisch einbezogen. Die gewonnenen Erkenntnisse sollen zur Qualitätssicherung, zur Weiterentwicklung der Maßnahmen sowie zur Stärkung der beruflichen Teilhabe von Frauen mit Schwerbehinderung beitragen. |
| Finanzierung | Ausgleichsfond (BMAS) |
REDCap Forschungsprojekt 39
| Projektart | Multizentrische, bevölkerungsbezogene Querschnittsstudie |
| Einrichtung | Martin Luther Universität Halle Wittenberg und University of Addis Ababa |
| Verantwortliche/r Wissenschaftler/in | Dr. Pablo Santos |
| Beteiligte/r Wissenschaftler/in | Miresa Midaksa, Dr. Muluken Gizaw, Prof. Eva Kantelhardt |
| Laufzeit | von 2026-02-10 bis 2027-02-10 |
| Bereitgestellte Datenarten/ Gesammelte Datenarten | Es werden pseudonymisierte quantitative Daten von 292 Patientinnen aus 15 Gesundheitszentren und 3 Krankenhäusern in zentral und südlichen Äthiopien bereitgestellt. Erhoben werden Daten zum Zeitinterval (Dauer) bzw. Barrieren zur zwischen dem Erscheinen ersten Symptomen bis zur Diagnose von Gebärmutterhalskrebs. |
| Zusammenfassung | The study aims to assess suspicious for cervical cancer patients' pathways after screening, for diagnosis, treatment, patterns of pathological findings and explore the lived experience of suspicious for cervical cancer patients among women in Ethiopia. The Primary outcome of the study is 'time to diagnosis of suspicious for cervical cancer' (Diagnostic interval). Quantitative data will be collected by enrolling 292 women suspicious for cervical cancer. The study will be conducted in 15 health centers and 3 primary hospitals providing VIA/Visual Inspection with Acetic Acid/ services; 7 secondary and tertiary hospitals providing LEEP service in Oromia, Southern Ethiopia and Central Ethiopia. Secondary objectives: 1) determining the diagnosis and treatment interval 2) analyzing socio-demographic, and associated factors related to the diagnosis interval 3) assessing the patterns of pathology findings with treatment 4) analyzing the factors associated with diagnostic and treatment delay. The methodology involves collecting and analyzing socio-demographic and relevant clinical data from cervical cancer patients. The A multi-center study will be implemented; patient pathways will be assessed with prospective approach for suspicious cervical cancer with face to face/phone call interview within at least a year and retrospectively chart review for patterns of pathological findings after LEEP/ Loop Electrosurgical Excision procedures/ against treatment. A precise questionnaire is used to assess pathways of suspicious for cervical cancer to diagnosis and treatment.The findings of this study will provide valuable insights into the challenges faced by patients with cervical cancer in the pathways of care to timely diagnosis and treatment in Ethiopia. The study's outcomes can also contribute to the development of policies and guidelines aimed at improving cancer care in LMIC including Ethiopia. |
| Finanzierung | Haushalt |
REDCap Forschungsprojekt 16
| Projektart | Baseline assessment of women's Knowledge, Attitude, Practice, and Infrastructure towards Breast Cancer and Digital Health in Southern Ethiopia |
| Einrichtung | Institut für Medizinische Epidemiologie, Biometrie und Informatik |
| Verantwortliche/r Wissenschaftler/in | Dr. Pablo Santos |
| Beteiligte/r Wissenschaftler/in | Dr. Pablo Santos, Dr. Eric Kröber und Prof. Dr. Eva Kantelhardt |
| Laufzeit | 2025-02-24-2026-09-30 |
| Bereitgestellte Datenarten/ Gesammelte Datenarten | Ab Februar 2025 wird in den Regionen Oromia und Central Ethiopian Region eine fragebogenbasierte Querschnittsstudie durchgeführt. Die Zielgruppe sind Frauen, welche im Einzugsgebiet von sechs zufällig ausgewählten Gesundheitszentren leben, wobei die Haushalte mittels eines randomisierten Verfahrens ausgewählt werden. Die Stichprobengröße beträgt 428. |
| Zusammenfassung | Die Studie untersucht das selbstberichtete Wissen (Knowledge), die Einstellung (Attitude) und das Verhalten (Practice) von Frauen zum Thema Brustkrebs, Brustkrebsvorsorge und Digital Health in Südwest-Äthiopien. Zudem werden soziodemographische Faktoren erhoben und der Zusammenhang zwischen KAP und soziodemografischen Faktoren untersucht. Die Datenerhebung der Umfrage erfolgt mit Hilfe von REDCap und wird von geschulten Datensammler:innen durchgeführt. |
| Finanzierung | Haushalt |
REDCap Forschungsprojekt 15
| Projektart | Baseline assessment of women's Knowledge, Attitude, Practice, and Infrastructure towards Breast Cancer and Digital Health in Southern Ethiopia |
| Einrichtung | Institut für Medizinische Epidemiologie, Biometrie und Informatik |
| Verantwortliche/r Wissenschaftler/in | Dr. Pablo Santos |
| Beteiligte/r Wissenschaftler/in | Dr. Pablo Santos, Dr. Eric Kröber und Prof. Dr. Eva Kantelhardt |
| Laufzeit | 2025-02-24-2026-09-30 |
| Bereitgestellte Datenarten/ Gesammelte Datenarten | Ab Februar 2025 wird in den Regionen Oromia und Central Ethiopian Region eine fragebogenbasierte Querschnittsstudie durchgeführt. Die Zielgruppe sind Frauen, welche im Einzugsgebiet von sechs zufällig ausgewählten Gesundheitszentren leben, wobei die Haushalte mittels eines randomisierten Verfahrens ausgewählt werden. Die Stichprobengröße beträgt 428. |
| Zusammenfassung | Die Studie untersucht das selbstberichtete Wissen (Knowledge), die Einstellung (Attitude) und das Verhalten (Practice) von Frauen zum Thema Brustkrebs, Brustkrebsvorsorge und Digital Health in Südwest-Äthiopien. Zudem werden soziodemographische Faktoren erhoben und der Zusammenhang zwischen KAP und soziodemografischen Faktoren untersucht. Die Datenerhebung der Umfrage erfolgt mit Hilfe von REDCap und wird von geschulten Datensammler:innen durchgeführt. |
| Finanzierung | Haushalt |
REDCap Forschungsprojekt 14
| Projektart | Observierende klinische Studie, monozentrisch |
| Einrichtung | Klinik für Innere Medizin II |
| Verantwortliche/r Wissenschaftler/in | Prof. Matthias Girndt |
| Beteiligte/r Wissenschaftler/in | Humberto Luna Sandoval; Dr. Christof Ulrich |
| Laufzeit | 2025-02-13-2028-12-31 |
| Bereitgestellte Datenarten/ Gesammelte Datenarten | Ziel der vorliegenden Studie ist, immundiagnostische Parameter des CKD-assoziierten Immundefektes bei Patienten mit Proteinurie mit und ohne Einschränkung der eGFR vergleichend zu erheben. Damit soll geklärt werden, ob die gesteigerte Infektionsanfälligkeit von Patienten mit unterschiedlichen CKD-Stadien auf gleichartigen Störungen des Immunsystems beruhen. |
| Zusammenfassung | This study aims to assess the Pathways to care and clinical profile of breast cancer patients which has been diagnosed in last two years at the eight general hospitals (Bishofitu, Adama, Butajira, Saint Lukas, Halaba Kulito, Dr. Bogalech memorial hospital (Durame), Batu and Queen Eleni Memorial hospitals (Hossiana )) in Ethiopia. The study will be conducted using a secondary data source i.e. by reviewing the medical records (patient charts) using a data extraction check list. The research will be conducted in collaboration with local health officials and study hospitals to ensure the accuracy and completeness of the data collected. |
| Finanzierung | Fakultätsmittel KIM II |
REDCap Forschungsprojekt 13
| Projektart | Routine Datensammlung, Querschnittsstudie |
| Einrichtung | Klinik und Poliklinik für Neurologie |
| Verantwortliche/r Wissenschaftler/in | Dr. med. Annemarie Thäle |
| Beteiligte/r Wissenschaftler/in | Prof. Dr. med. Markus Otto, Dr. med. Lorenzo Barba, Dr. med. Richard Ibe, Prof. Dr. rer. nat. Petra Steinacker, PD Dr. rer. nat. Leila Scholle, M. Sc. Lisa Habeck, Johanna Aschauer |
| Laufzeit | 05.03.2024-05.03.2028 |
| Bereitgestellte Datenarten/ Gesammelte Datenarten | Demographische Daten, medizinische Routine- und Verlaufsdaten, Liquor- und Routinelaborbefunde, MRT- und EEG-Befunde, Liquor-, Serum- und Plasma-Biomarker |
| Zusammenfassung | Ziel des Projektes ist die umfassende Charakterisierung einer Patientenkohorte mit epileptischen Anfällen und Epilepsie durch strukturierte Erfassung der oben genannten Parameter. |
| Finanzierung | Haushalt |
REDCap Forschungsprojekt 12
| Projektart | Multizentrische, bevölkerungsbezogene Querschnittsstudie |
| Einrichtung | Institut für Medizinische Epidemiologie, Biometrie und Informatik |
| Verantwortliche/r Wissenschaftler/in | Dr. Pablo Santos und Prof. Dr. Eva Kantelhardt |
| Beteiligte/r Wissenschaftler/in | Dr. Pablo Santos und Prof. Dr. Eva Kantelhardt |
| Laufzeit | 1.2.2024 – 31.3.2028 |
| Bereitgestellte Datenarten/ Gesammelte Datenarten | Es werden pseudonymisierte demographische Daten von Patient:innen aus 31 Krebsregistern des Afrikanischen Krebsregister Netzwerks (African Cancer Registry Network, AFCRN) bereitgestellt. Erhoben werden Daten zum Diagnose- und Therapieverlauf bei verschiedenen Krebserkrankungen, sowie Faktoren, die in den einzelnen Ländern als Hindernis in der Krebstherapie wahrgenommen werden. |
| Zusammenfassung | Ziel der Studie ist es, die Faktoren zu untersuchen, die zu einer verbesserten Krebsversorgung in den Ländern südlich der Sahara führen. Es wurde eine Zufallsstichprobe von Krebspatienten mit fortgeschrittenem Stadium aus den offiziellen bevölkerungsbezogenen Krebsregistern (aller Mitglieder des AFCRN) gezogen. Die verwendeten Register gehören zu den Ländern Benin, Botswana, Republik Kongo, Côte d'Ivoire, Eswatini, Ghana, Kenia, Mali, Mauritius, Mosambik, Namibia, Nigeria, Ruanda, Seychellen, Südafrika, Tansania, Uganda, Sambia und Zimbabwe. Die in der Studie verwendeten grundlegenden patientenbezogenen Daten stammen direkt aus den verwendeten Krebsregistern. Mit den Studienteilnehmern wird ein Fragebogen per Telefon ausgefüllt. Die Datenerhebung erfolgt mit REDCap und wird von Onkolog:innen, Palliativpfleger:innen oder geschulten Datensammler:innen durchgeführt. Zusätzliche Informationen zu diesem Projekt können der Webseite https://www.umh.de/nora entnommen werden. |
| Finanzierung | Haushalt |
REDCap Forschungsprojekt 11
| Projektart | Charakterisierung einer Patientenkohorte mit chronisch-entzündlicher ZNS-Erkrankung bei Erstdiagnose und im Erkrankungsverlauf zur Frühdiagnostik, Aktivitäts- und Verlaufsbeurteilung der Erkrankung. |
| Einrichtung | Klinik und Poliklinik für Neurologie |
| Verantwortliche/r Wissenschaftler/in | Dr. med. Annemarie Thäle |
| Beteiligte/r Wissenschaftler/in | Prof. Dr. med. Markus Otto, PD Dr. med. Christopher Weise, Max Vogtmann, Dr. med. Lorenzo Barba |
| Laufzeit | 01.01.2024 – 31.12.2026 |
| Bereitgestellte Datenarten/ Gesammelte Datenarten | Demographische Daten - Begleiterkrankungen, Medikation - Krankheitsverlauf, therapeutisches Procedere - Klinisch-neurologische Untersuchungsbefunde – EDSS- MRT-Daten (Läsionslast, Aktivität, Hirn-Volumetrie) – Liquordiagnostik - Liquor-, Plasma-, Serum-Biomarker- Neurokognitive Funktionen |
| Zusammenfassung | Ziel ist die Charakterisierung einer Patientenkohorte mit chronisch-entzündlicher ZNS-Erkrankung (Multiple Sklerose, Klinisch-isoliertes Syndrom, Radiologisch-isoliertes Syndrom, Neuromyelitis-optica-Spektrum-Erkrankung, Anti-MOG-Enzephalomyelitis u.a). Hierzu sollen die oben genannten Parameter von Patienten/Patientinnen aus stationärer und/oder ambulanter Behandlung der Klinik und Poliklinik für Neurologie erhoben werden. Ein Teil der Patienten soll über einen Zeitraum von 24 Monaten beobachtet werden. Die Visiten erfolgen hierzu im Abstand von jeweils 6 Monaten. Die Bioproben sowie MRT-Daten werden im Rahmen der Studie „Untersuchungen zur verbesserten Früh- und Differentialdiagnose entzündlicher und neurodegenerativer Erkrankungen des zentralen und peripheren Nervensystems“ gewonnen. Es sollen neue Biomarker in Liquor und Blut identifiziert werden, welche eine Störung der synaptischen Funktion aufzeigen sowie potenziell zur Frühdiagnose einer Multiplen Sklerose, zur Beurteilung der Prognose bezüglich des Behinderungsgrades und des Überganges in einen progredienten Erkrankungsverlauf herangezogen werden können. Eine weitere relevante Fragestellung, die beantwortet werden soll, ist, ob eine Korrelation zwischen den erhobenen Liquor- und Blut-Biomarkern, der cerebralen Läsionslast, dem Volumen der grauen und weißen Substanz und den neurokognitiven Fähigkeiten der Patienten besteht. |
| Finanzierung | Haushalt |
REDCap Forschungsprojekt 10
| Projektart | Survey |
| Einrichtung | VISZERALE, GEFÄß- UND ENDOKRINE CHIRURGIE (VGEC) |
| Verantwortliche/r Wissenschaftler/in | Dr. Johannes Klose |
| Beteiligte/r Wissenschaftler/in | Dr. Artur Rebelo |
| Laufzeit | 22.03.2024-22.03.2025 |
| Bereitgestellte Datenarten/ Gesammelte Datenarten | Umfrage (Verwaltungsdaten) |
| Zusammenfassung | Der Gesetzgeber fordert eine Zunahme der ambulanten Leistungserbringung in unserem Fachgebiet, um überflüssige Klinikaufenthalte zu vermeiden und die sektorenübergreifende Zusammenarbeit zu verbessern. Die berechnungsfähigen ambulanten und belegärztlichen Operationen sind im EBM aufgeführt. Für Krankenhäuser auch ambulant abrechenbare Leistungen sind im Katalog ambulant durchführbarer Operationen und stationsersetzender Eingriffe (AOP-Katalog) einzeln aufgeführt. Die Verordnung zu einer speziellen sektorengleichen Vergütung (Hybrid-DRG-V) enthält einen Katalog mit Leistungen, die ab 01.01.2024 nach den neuen Hybrid-DRG bezahlt werden. Gemäß der Hybrid-DRG erhalten niedergelassene Chirurgen und Krankenhäuser für bestimmte Leistungen dieselbe Vergütung, egal ob der Eingriff ambulant oder stationär durchgeführt wird. |
| Finanzierung | Haushalt |
REDCap Forschungsprojekt 9
| Projektart | Klinisches Forschungsprojekt |
| Einrichtung | Klinik für Neurologie |
| Verantwortliche/r Wissenschaftler/in | Prof. Dr. med. Otto Marcus |
| Beteiligte/r Wissenschaftler/in | Dr. med. Barba Lorenzo, Garegin Arajyan |
| Laufzeit | 12.03.2023-12.03.2026 |
| Bereitgestellte Datenarten/ Gesammelte Datenarten | Arztbriefe, Neuologische Biobank, Demographische Daten: Diagnosen, Krankheitsverlauf, therapeutisches Procedere, Klinisch-neurologische Untersuchungsbefunde, Liquor-, Plasma-, Serum-Biomarker- Neurokognitive Funktionen. |
| Zusammenfassung | RT-QuIC(Real-Time Quaking-Induced Conversion) für Alpha-Synuclein ist eine der neuesten diagnostischen Möglichkeiten zur Früherkennung der Synukleinopathien. Zu den Synukleinopathien gehören solche Erkrankungen, wie Idiopathisches Parkinsonsyndrom, Lewy-Body Demenz, Multisystematrophie und Rapid Eye Movement REM-Schlaf-Verhaltensstörung. Bei einigen Demenzerkrankungen spricht der Nachweis einer Synukleinopathie für einen schlechteren Krankheitsverlauf. Unser Ziel ist die Entwicklung der RT-QuIC in unserem Labor sowie die Darstellung des Zusammenhanges der Synukleinopathien und unterschiedlichen Demenzparameter sowie dessen Wirkung auf den Krankheitsverlauf. |
| Finanzierung | Haushalt |
REDCap Forschungsprojekt 8
| Projektart | Studiendatenbank |
| Einrichtung | Krukenberg-Krebszentrum Halle |
| Verantwortliche/r Wissenschaftler/in | Sandra Ehlert |
| Beteiligte/r Wissenschaftler/in | Lara-Marie Schulze,Dr. Hichem Ben Hamed, Sandra Ehlert, Dr. Federica Bini, Corinna Kistner, Prof. Haifa Kathrin Al-Ali, Dr. Daniel Tiller, Prof. Jan Christoph, Dr. Susann Schulze |
| Laufzeit | 13.09.2023-01.01.2029 |
| Bereitgestellte Datenarten/ Gesammelte Datenarten | Studiendaten, Studienpatientendaten |
| Zusammenfassung | Für das Krukenberg-Krebszentrum (KKH) ist es notwendig, einen Überblick über klinische Studien innerhalb der Hämatoonkologie zu gewinnen. Die bisherige Vorgehensweise über Microsoft Excel soll durch ein Studienregister, basierend auf einer elektronischen Datenbank, abgelöst werden. Zur Umsetzung des Projektes wird die Webanwendung "Research Electronic Data Capture" (REDCap) verwendet. Formularbasiert können im REDCap eine Datenbank befüllt und die gewünschten Datenübersichten erstellt werden. Analysen, die nicht in REDCap darstellbar sind, werden unter Verwendung von SQL und MySQL über Confluence zugänglich. Die Daten liegen datenschutzkonform auf internen Servern der Universitätsmedizin Halle (Saale). Zwischen April 2022 und Oktober 2023 konnte das Register aufgebaut werden. Es wurden die Studien-Charakteristika in Formulare integriert. Zu allen Studien und Studienpatienten können Daten einheitlich eingegeben und zentral gespeichert werden. Die Abfrageberichte liegen tabellarisch vor. Neben den REDCap-internen Berichten sind auf der Wiki-Software Confluence Berichte für das KKH und die dazugehörigen Studienzentren tagesaktuell abrufbar. |
| Finanzierung | Krukenberg-Krebszentrum Halle |
REDCap Forschungsprojekt 7
| Projektart | klinisch annotierte multimodale Biosignaldatenbank der Endoskopiesedierung |
| Einrichtung | Klinik für Innere Medizin I, Universitätsklinikum Halle (Saale) |
| Verantwortliche/r Wissenschaftler/in | Dr. med. Jakob Garbe |
| Beteiligte/r Wissenschaftler/in | Jun.-Prof. Dr. rer. nat. Thomas Schmid, Halle; PD Dr. rer. nat. Jan W. Kantelhardt, Halle; Dr. rer. nat. Jan Grau, Halle; Dr. med. Jürgen Feisthammel, Leipzig; PD Dr. med. Alexander Hann, Würzburg; Nora Martens, Dresden |
| Laufzeit | 01.06.2023-01.06.2026 |
| Bereitgestellte Datenarten/ Gesammelte Datenarten | hochauflösende Biosignaldaten: - frontotemprales 2-Kanal EEG - EKG - Pulsoxymetrie - Akzelerometrie - nicht-invasiver Blutdruck klinische Daten: - Bewusstseinsstatus - klinische Sedierungstiefe - Sedativagaben - Endoskopiedaten und weitere |
| Zusammenfassung | Endoskopische Interventionen sind ein wichtiger und unverzichtbarer Bestandteil der modernen Humanmedizin. Da endoskopische Prozeduren für Patienten häufig mit psychischem und physischem Stress verbunden sind, werden diese in Sedierung durchgeführt. Zudem können stabile Untersuchungsbedingungen, die für komplexe Prozeduren unverzichtbar sind, in der Regel nur mittels Sedierung erreicht werden. Die Sedierung wird meist durch eine speziell geschulte Pflegekraft auf Basis des klinisch-subjektiven Eindrucks (unter anderem Grimassieren, unwillkürliche Laute, Schwitzen) und der Vitalparameter (Sauerstoffsättigung und Blutdruck) gesteuert. Die Erfahrung der Pflegekraft bestimmt maßgeblich die Qualität der Sedierung. Ein objektives Monitoring für die Sedierung existiert bisher nicht. Während die Gesamtrate schwerer sedierungsassoziierter Nebenwirkungen gering ist, sind bestimmte Kollektive mit Risikofaktoren relevant gefährdet schwere Komplikationen durch die Sedierung zu erleiden. Für diese risikoreichen Eingriffe wäre eine bessere Steuerung der Sedierung zur Vermeidung sedierungsassoziierter Komplikationen wünschenswert. Durch eine zunehmende Anzahl interventioneller minimalinvasiver endoskopischer Verfahren, welche für eine erfolgreiche Durchführung besonders auf stabile und gleichmäßige Sedierung angewiesen sind, wird der Bedarf einer optimal gesteuerten Sedierung weiter untermauert. Das vorgestellte Projekt zielt in drei aufeinander aufbauenden Modulen auf die Entwicklung eines prototypischen Vorhersagemodells von Bewusstseinsstatus und Sedierungstiefe. Die Modellierung erfolgt mit Methoden der künstlichen Intelligenz, wobei klassische Verfahren des Maschinenlernens und Deep-Learning-Verfahren konkurrierend eingesetzt werden. Als Datenbasis dienen Echtzeit-Biosignale aus endoskopischen Eingriffen der Gastroenterologie und Pneumologie, die prospektiv im ersten Modul des Projekts erhoben werden. Der Fokus liegt auf EEG-Daten, unterstützt durch klassische Biosignale (u.a. EKG und Pulsoxymetrie) und weitere Parameter, wie beispielsweise Akzelerometrie. Als Referenz werden engmaschig der Bewusstseinsstatus und die klinische Sedierungstiefe in Echtzeit im Datenstrom markiert. Im zweiten Modul werden das EEG und weitere Biosignale weiterverarbeitet, um bestimmte Signalinformationen für klassische KI-Modellierung zugänglich zu machen. Die Parameter umfassen die Adaptation und Evaluation bereits bekannter Parameter aus der Anästhesie, die Weiterentwicklung dieser Parameter und auf die Endoskopiesedierung zugeschnittene Neuentwicklung von Parametern. Am Schluss der Modellierung im dritten Modul wird ein valides, zuverlässiges und robustes KI-Modell für die Vorhersage von Sedierungstiefe und Bewusstsein verfügbar sein, welches in einen verlässlichen Monitor zur Überwachung der Sedierung während endoskopischer Eingriffe integriert werden kann. |
| Finanzierung | Haushalt |
REDCap Forschungsprojekt 6
| Projektart | Estimated intraoperative blood loss: Feasibility trial comparing commonly utilized methods to measure blood loss in adult patients undergoing surgery. Harmonization of reporting and nomenclature. |
| Einrichtung | Viszerale, Gefäß- und Endokrine Chirurgie |
| Verantwortliche/r Wissenschaftler/in | Dr. Artur Rebelo |
| Beteiligte/r Wissenschaftler/in | Prof. Dr. Kleeff, Prof. Dr. Ronellenfitsch, Frau Arab Albarakat |
| Laufzeit | 01.09.2023-01.09.2024 |
| Bereitgestellte Datenarten/ Gesammelte Datenarten | Die Studie ist als beobachtende prospektive Kohortenstudie angelegt. Die für die Auswertung erforderlichen Daten werden im Universitätsklinikum Halle (Saale) aus Patientenakten erhoben. |
| Zusammenfassung | Hintergrund: Der intraoperative Blutverlust spielt im Hinblick auf die perioperative Morbidität und Mortalität eine sehr wichtige Rolle für das Ergebnis der Patienten. Es gibt keine zuverlässige objektive Messmethode und keine anerkannte Definition für den geschätzten intraoperativen Blutverlust. Eine allgemeingültige Definition ist notwendig, um eine transparente Berichterstattung in der klinischen Forschung zu erreichen. Zielsetzung: Ziel dieser prospektiven Kohortenstudie ist es, verschiedene Methoden zur Schätzung des intraoperativen Blutverlustes zu vergleichen. Methoden: Diese Studie ist als prospektive Beobachtungskohortenstudie konzipiert. Ergebnisse: In dieser Studie werden die verschiedenen Methoden zur Schätzung des intraoperativen Blutverlustes beschrieben und verglichen. Schlussfolgerung: Diese Studie kann Erkenntnisse darüber liefern, wie der intraoperative Blutverlust am zuverlässigsten geschätzt werden kann. |
| Finanzierung | ACS Programm UMH |
REDCap Forschungsprojekt 5
| Projektart | Multizentrische, bevölkerungsbezogene Querschnittsstudie |
| Einrichtung | Institut für Medizinische Epidemiologie, Biometrie und Informatik |
| Verantwortliche/r Wissenschaftler/in | Morena Marquardt; Prof. Dr. Eva Kantelhardt; Dr. Pablo Santos |
| Beteiligte/r Wissenschaftler/in | Liu B; Parkin M; Amulen P, Bukirwa P, Coulibaly B, Dandena Y, Dlamini X, Gnahatin F, Ivanga M, Kabena A, Kamate B, Lukhele-Magagula Z, Massawe A, Moudiongui Mboungou D, Mkhumane N, Mmbaga B, Moubie S, Msoka E, Musyoka A, Nambooze S, N‘da G, Seife E, Serventi F , Tsitsi P |
| Laufzeit | 25.08.2022 - 05.10.2023 |
| Bereitgestellte Datenarten/ Gesammelte Datenarten | Daten aus acht Registern des Afrikanischen Krebsregister Netzwerkes (African Cancer Registry Network, AFCRN), demografische Daten, Umfragedaten zu Kenntnis über Palliativmedizinische Angebote und Zugang zu Morphin |
| Zusammenfassung | Ziel der Studie ist es, den Kenntnisstand über Palliativdienste und den Zugang zu Morphin von erwachsenen Patient_innen aus acht Afrikanischen Ländern zu untersuchen, bei denen zwischen dem 1. Januar 2018 und dem 31. Dezember 2020 eine Krebsdiagnose (Brust-, Gebärmutterhals-, Darm- und Prostatakrebs) gestellt wurde. Nur wenige Studien befassen sich mit dem Wissen über palliativmedizinische Angebote und dem Zugang zu Morphin aus der Sicht der Patient_innen. Es wurde eine Zufallsstichprobe von Krebspatienten im fortgeschrittenen Stadium gezogen, die in den offiziellen bevölkerungsbezogenen Krebsregistern, alle Mitglieder des AFCRN, registriert sind. Die teilnehmenden Register sind: Congo, Brazzaville; Côte d'Ivoire, Abidjan; Eswatini; Äthiopien, Addis Abeba; Gabon; Mali, Bamako; Tansania, Kilimanjaro; Uganda, Kampala. Die grundlegenden Informationen über die Patient_innen wurden den Aufzeichnungen der Krebsregister entnommen. Mit den Teilnehmenden wurde ein Fragebogen per Telefon ausgefüllt. In den Fällen, in denen die Patient_innen bereits verstorben waren, wurde eine modifizierte Version des Fragebogens verwendet, um die begrenzten Informationen zu berücksichtigen, die über die Angehörigen, verfügbar waren. Die Datenerhebung mit REDCap wurde von Onkolog_innen, Palliativpfleger_innen oder geschulten Datensammler_innen durchgeführt. |
| Finanzierung | African Cancer Registry Network |
REDCap Forschungsprojekt 4
| Projektart | Survey |
| Einrichtung | Institut für Medizinische Soziologie |
| Verantwortliche/r Wissenschaftler/in | Dennis Jepsen |
| Beteiligte/r Wissenschaftler/in | Prof. Dr. Stefan Watzke |
| Laufzeit | 23.01.2023 -31.12.2023 |
| Bereitgestellte Datenarten/ Gesammelte Datenarten | Umfragedaten zu Erkrankungscharakteristik und Sexualverhalten bei Menschen mit diagnostizierter Suchterkrankung |
| Zusammenfassung | Hypersexuelle und hyposexuelle Verhaltensweisen gelten als gängie Begleiterscheinungen von substanzgebundenen Suchterkrankungen. Zum einen kann regelmäßiger bzw. langjähriger Substanzkonsum die Sexualität entsprechend beeinflussen, zum Anderen gilt der Substanzkonsum als Copingstrategie für bereits bestehende sexuelle Probleme. Die genannten Störungsbilder zeigen zudem Gemeinsamkeiten in Bezug auf ihre Ätiologie, wobei traumatischen Erlebnissen einer besonderen Bedeutung zuteil wird. Die Zielgruppe dieser Ex-Post-Facto-Studie stellen Erwachsene mit einer diagnostizierten substanzgebundenen Abhängigkeitserkrankung dar, welche über digitale Angebote der Suchthilfe in Deutschland rekrutiert werden sollen. Daten werden in Form eines Online-Fragebogens erhoben sowie bi- und multivariat ausgewertet. Neue Erkenntnisse in Bezug auf das Bestehen einer Suchterkrankung in Verbindung mit sexuellen Schwierigkeiten sind notwendig, da 1) bisher keine Daten zu Prävalenzen und Assoziationen zwischen sexuellen Problemen und Suchterkrankungen im Raum Deutschland bzw. Europa vorliegen, 2) die Verbindung zwischen verschiedenen Merkmalen bestehender Suchterkrankungen (z.B. Intensität, betreffende Substanz, etc.) noch nicht umfassend beleuchtet wurde und 3) derzeit keine Studie existiert, die den trilateralen Zusammenhang von substanzgebundenem Suchtverhalten, klinisch-relevanten sexuellen Problemen und potentiell traumatisierenden Erfahrungen untersucht. Die Ergebnisse der Studie sollen neue Perspektiven auf die Prävention, Diagnose, Fallkonzeption und Behandlung von Suchterkrankungen, sowie Zwanghaften sexuellen Verhaltensstörungen und sexuellen Dysfunktionen anregen. |
| Finanzierung | Haushaltsmittel |
REDCap Forschungsprojekt 3
| Projektart | Survey |
| Einrichtung | Institut für Medizinische Soziologie |
| Verantwortliche/r Wissenschaftler/in | Dennis Jepsen |
| Beteiligte/r Wissenschaftler/in | Prof. Dr. Stefan Watzke |
| Laufzeit | 23.01.2023 bis 31.12.2023 |
| Bereitgestellte Datenarten/ Gesammelte Datenarten | Umfragedaten zum Substanzkonsum und Sexualverhalten bei Studierenden der Medizinischen Fakultät |
| Zusammenfassung | Als Teil des Promotionsprojektes „AddSex“ untersucht „AddSex – Medis“ Zusammenhänge zwischen Substanzkonsum und dem Sexualverhalten mit Studierenden der Medizinischen Fakultät als Zielgruppe. |
| Finanzierung | Haushaltsmittel |
REDCap Forschungsprojekt 2
| Projektart | Pilotstudie/Randomized Controlled Trial (RCT) |
| Einrichtung | Institut für Medizinische Epidemiologie, Biometrie und Informatik |
| Verantwortliche/r Wissenschaftler/in | Prof. Dr. med. Rafael Mikolajczyk |
| Beteiligte/r Wissenschaftler/in | Janka Massag |
| Laufzeit | 01.03.2022-29.02.2024 |
| Bereitgestellte Datenarten/ Gesammelte Datenarten | Studiendokumentation |
| Zusammenfassung | Bisherige Studien deuten darauf hin, dass Patient*innen mit Long-Covid aufgrund von andauernden physischen und psychischen Symptomen unter erheblichem Distress und unter Einschränkungen auch der psychosozialen Dimension ihrer Lebensqualität leiden. Ziel des Projektes ist daher die Entwicklung einer neuen Intervention, die auf die psychosozialen Bedürfnisse von Patient*innen mit Long-COVID abzielt, um deren Lebensqualität im psychosozialen Bereich zu verbessern. Anhand von Auswertungen zweier Kohorten (DigiHero aus Halle und CoKoS aus Tübingen), die gemeinsam mehr als 2000 Teilnehmer*innen mit positivem SARS-CoV-2-Test umfassen, sollen erstmal Bedarfe definiert werden und anschließend eine modulare Therapie entwickelt werden. Nach einer Art Baukasten-Prinzip soll diese unterschiedliche Problem- und Symptombereiche von Long-COVID-Patient*innen adressieren. Die Intervention wird so gestaltet werden, dass sie auch als Tele-Therapie durchgeführt werden kann, um die Reichweite zu vergrößern und die Barrieren zur Teilnahme zu reduzieren. Das Projekt ist eine Kooperation mit den Unikliniken in München (Dr. Christine Allwang, Psychosomatik), Magdeburg (Prof. Florian Junne, Psychosomatik) und weiteren Partnern aus Tübingen, Ulm und Freiburg. Das IMEBI ist dabei in erster Linie für die für die Evaluation der Intervention verantwortlich und teilt sich die Leitung des Projekts mit München und Magdeburg. |
| Finanzierung | Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) |
REDCap Forschungsprojekt 1
| Projektart | Routine-Datensammlung |
| Einrichtung | Klinik für Altersmedizin |
| Verantwortliche/r Wissenschaftler/in | Prof. Dr. med. Tino Prell |
| Beteiligte/r Wissenschaftler/in | Aline Schönenberg, M.Sc. |
| Laufzeit | 01.07.2022- 31.12.2025 |
| Bereitgestellte Datenarten/ Gesammelte Datenarten | pseudonymisierte medizinische Routinedaten aus dem geriatrischen Assessment, Fragebögendaten (patient-reported outcomes) |
| Zusammenfassung | Ziel der Studie ist die Zusammenstellung von klinischen Routinedaten sowie gerontologisch-psychosozialen Daten mit besonderer Relevanz für die Lebensqualität älterer Menschen und Patient*innen. Dies soll dazu beitragen zu verstehen, welche Faktoren wichtig sind, um im Alter gesund zu bleiben und am gesellschaftlichen Leben teilhaben zu können. Zu diesem Zweck werden umfassende medizinische Routinedaten zur körperlichen und mentalen Gesundheit (Ernährung, Schmerzen, Beweglichkeit, Selbstständigkeit, Kognition, Stimmung) mit zusätzlichen Fragebögen zu altersrelevanten Themen kombiniert, hierzu zählt beispielsweise das Selbstmanagement, die Alterswahrnehmung, und die Lebensqualität. Die Datensammlung soll so zahlreiche explorative Analysen erlauben sowie als Basis für weitere themenspezifische Fragestellungen fungieren. Es soll so eine Datenbank mit Informationen über ältere Menschen etabliert werden, die eine effiziente Rekrutierung zur Durchführung aussagekräftiger Studien ermöglicht und den natürlichen Verlauf altersassoziierter Erkrankungen und Syndrome longitudinal dokumentiert. |
| Finanzierung | Haushalt |



