Mitarbeitende

  • PD Hauke Felix Wiegand, MD/PhD (UM Halle & UM Mainz), Leitung
  • Antonia Förster (UM Halle)
  • Dr. Jana Hansmeier (UM Halle)
  • M.Sc. Ronja Husemann (UM Mainz)
  • M.Sc. Sophia Hütter (UM Mainz)
  • M.Sc. Dirk Riedinger (UM Mainz)
  • M.Sc. Francesca Uhl (UM Mainz)
  • Jana Weise (UM Halle)
  • Katharina Zimmer (UM Halle)

Forschungsschwerpunkte

Ziel unserer Forschung ist es, die Gesundheitsversorgung von Menschen mit psychischen Erkrankungen in Deutschland zu analysieren, um Verbesserungspotenziale zu identifizieren. Darüber hinaus entwickeln, evaluieren und implementieren wir Interventionen zur Optimierung der psychiatrischen Versorgung.

Laufende Projekte:

Ziel dieses Projektes ist es, mit gängigen Krankenhausinformationssystemen und Standards für die elektronische Patientenakte kompatible IT-Lösungen mit folgenden Funktionen zu entwickeln: digitale Erfassung, Bereitstellung und Austausch psychiatrisch relevanter klinischer Daten; digitale Entscheidungsunterstützung bei komplexen Fallkonstellationen zunächst auf Grundlage einer digitalen Wissensbasis, im Verlauf Entwicklung eines anhand früherer Fallkonstellationen lernenden Systems; Patientinnen und Patienten-App mit Gesamtbehandlungsplan, Informationen der Patienten-Leitlinie Depression, Notfallplan, Aufgaben- und Terminmanagement, Fragebögen. Zentraler Bezugspunkt sind dabei die standardisierten, interoperablen Variablen des Kerndatensatzes der Medizininformatik-Initiative.

Das KDS-Modul Psychische Gesundheit Basiserfassung soll den KDS der MII um ein spezifisches Modul zur Psychischen Gesundheit ergänzen und eine einheitliche Erfassung der psychischen Gesundheit von Patientinnen und Patienten in Deutschland durch einen standardisierten Fragebogen ermöglichen. Die Arbeitsgruppe unterstützt die Entwicklung und plant das Modul im DECIDE II Use Case Mental Healthcare sowie in weiteren digitalen Anwendungen zur Messung und Steuerung therapeutischer Prozesse und Outcomes zu erproben. Zudem bereitet sie eine Erweiterung um relevante Daten, wie z.B. externe Verhaltensbeobachtungen, Informationen zu Psychotherapieverfahren und -inhalten oder für die psychische Gesundheit relevante Datenpunkte der elektronischen Patientenakte inhaltlich vor.

Ziel dieses Projekts ist es, ein System zur systematischen Erfassung therapeutischer Prozesse und Outcomes in der sektorübergreifenden Versorgung zu implementieren. Dabei soll neben dem Broad Consent der MII und dem DZPG Consent auch systematisch das Minimum Dataset (MDS) des DZPG bzw. das zukünftige MII KDS Erweiterungsmodul Psychische Gesundheit erhoben werden. In explorativen Analysen versuchen wir, Marker des Therapieansprechens und Optimierungspotenziale für die Therapie zu identifizieren und darauf basierende Lösungen zu entwickeln.

Förderung

BMFTR – Digitaler Fortschrittshub DECIDE II (01ZZ2502A)

BMFTR - DZPG Ausbauförderung (O1EE2505C)

Ausgewählte Publikationen

Wiegand HF, Hölzel L, Tüscher O, Lieb K, Falkai P, Adorjan K. Mental health services in Germany – Structures, outcomes and future challenges. International Review of Psychiatry 2025:1–18. doi.org/10.1080/09540261.2025.2479601.
   
Riedinger D, Huetter S, Husemann R, Momtahen N, Uhl F, Panholzer T, Sandkämper L, Scherrer A, Pilz M, Flechsig J, Simon P, Tüscher O, Hölzel LP, Lieb, K, Wiegand HF. Aspekte der Versorgungsgerechtigkeit im UseCase Depressionsbehandlung des Digitalen FortschrittsHubs DECIDE. Nervenheilkunde 2024;43: 672–80. doi.org/10.1055/a-2417-3608.