Umwelt, Nachhaltigkeit & Klimawandel
Der Klimawandel stellt auch das Gesundheitswesen vor neue Herausforderungen. Besonders ältere und gesundheitlich vorbelastete Menschen sind von den Folgen des Klimawandels, wie z.B. längeren und schwereren Hitzeperioden, betroffen. Deshalb möchten wir in unserer Klinik sowohl unseren eigenen ökologischen Fußabdruck reduzieren als auch die gesundheitlichen Auswirkungen des Klimawandels auf unsere Patientinnen und Patienten berücksichtigen.
Im Rahmen unseres Umweltmanagements arbeiten wir kontinuierlich daran, Ressourcen zu schonen, Abfälle zu vermeiden und klimabewusstes Handeln in unseren klinischen, therapeutischen und wissenschaftlichen Alltag zu integrieren.
Durch Schulungen möchten wir unsere Mitarbeitenden für die Folgen des Klimawandels und konkrete Handlungsmöglichkeiten im Klinikalltag sensibilisieren. Ein besonderer Schwerpunkt liegt dabei auf den Auswirkungen von Hitze und anderen klimabedingten Belastungen auf unsere geriatrischen Patientinnen und Patienten.
Unsere Umwelt- und Klimaziele 2027
Für 2027 möchten wir die begonnenen Maßnahmen weiterentwickeln und weitere Bereiche unseres Klinikalltags einbeziehen:
- Abfallentsorgung weiter verbessern: Prozesse zur Abfalltrennung und -entsorgung überprüfen und optimieren.
- Lebensmittel und Ressourcen bewusster einsetzen: Essensbestellung und -ausgabe auf den Stationen optimieren, um unnötige Lebensmittelabfälle zu vermeiden.
- Digital statt Papier: Geeignete Assessments und Dokumentationsprozesse auf den Stationen schrittweise von papierbasierten auf digitale Lösungen umstellen.
- Klinik- und wissenschaftsübergreifendes Projekt: Hitzeschutz stärken
Mit der Entwicklung und stationsspezifischen Umsetzung eines Hitzeaktionsplans erarbeiten wir konkrete Maßnahmen, um hitzebedingte Gesundheitsrisiken für unsere vulnerablen Patientinnen und Patienten zu reduzieren und gleichzeitig die Arbeitsbedingungen für unsere Mitarbeitenden zu verbessern.