Die Corona-Pandemie hat gezeigt, welche Herausforderungen das Gesundheitswesen unter Umständen zu meistern hat. Doch nicht nur Pandemien, auch Katastrophenfälle können jederzeit passieren. Wichtig ist, dass alle Akteur:innen im Gesundheitswesen die Möglichkeiten haben, sich darauf vorzubereiten und vorzusorgen, verschiedenste Szenarien zu trainieren und dass die Kapazitäten bestehen, um große labormedizinische Analysen durchzuführen. Dafür baut die Universitätsmedizin Halle das Pandemie- und Krisenresilienz-Zentrum, ein Zentrum, das als Lehr- und Forschungsgebäude Voraussetzungen schafft, Pandemien und großen Katastrophenfällen vorbereitet, angepasst und widerstandsfähig (= resilient) entgegenzutreten. Für das Pandemie- und Krisenresilienz-Zentrum hat im Juni 2024 ein architektonischer Realisierungswettbewerb stattgefunden, zu dem elf Entwürfe eingereicht worden sind, wie das künftige Zentrum aussehen könnte.
Im Pandemie- und Krisenresilienz-Zentrum, das auf zwei Teilflächen mit je einem Gebäude entsteht, werden dafür unterschiedliche Bereiche adressiert.
Im Gebäude 1 des PRZ wird dem Bereich Forschung gewidmet und soll folgende Abteilungen und Leistungen umfassen:
Bakteriologie
Infektionsserologie
Molekulare Diagnostik
Virologisches Sequenzierungslabor
Hygienelabor
Im Gebäude 2 des PRZ, dem Krisenresilienz-Zentrum (KRZ) werden die Bereiche Lehre und Simulationstraining im Vordergrund stehen. Es wird folgende Bereiche beherbergen:
- SkillsLab
- Digital-Health-Care-Hub
- Simulationszentrum
- Makerspace
- Assessment-Center
