18. Geriatrietag am UKH: Mehr als nur Worte – Kommunikation in der Geriatrie

Wann: Freitag, 13. März 2026
Beginn: Registrierung ab 8.00 Uhr, Veranstaltungsbeginn 9.00 Uhr
Wo: Hörsäle und Seminarräume des UKH (Ernst-Grube-Str.40, Halle)
Zertifizierung: Die Veranstaltung ist von der Ärztekammer Sachsen-Anhalt mit 7 FP sowie zusätzlich 2 FP für die Teilnahme am Nachmittagsworkshop zertifiziert. Die Registrierungsstelle beruflich Pflegender vergibt für die Teilnahme 6 Punkte.

Der Anmeldungsprozess ist abgeschlossen, Kurzentschlossene können sich am Veranstaltungstag vor Ort anmelden. Wir bitten, den Teilnahmebetrag passend in Bar mitzubringen.

Kommunikation spielt in der medizinischen Versorgung eine zentrale Rolle, sie da sie die Grundlage für Vertrauen, Zusammenarbeit und eine qualitativ hochwertige Behandlung bildet. Im Patientenkontakt kommunizieren wir immer und nicht nur mit Worten. Auch über Tonfall oder Schweigen, Mimik und Gestik oder Körpersprache senden und empfangen wir Botschaften. Weil wir jedoch nicht alle auf die gleiche Weise kommunizieren, können Missverständnisse entstehen, die das Miteinander erschweren und sich schlimmstenfalls sogar negativ auf den Behandlungserfolg auswirken.

Speziell in der Geriatrie werden Kommunikation und gegenseitiges Verstehen häufig zusätzlich durch typisch altersbedingte Veränderungen wie Schwerhörigkeit und Seheinschränkungen erschwert. Auch alterstypische Erkrankungen wie Demenz beeinflussen die Kommunikationsfähigkeit erheblich, da sie das Erinnerungsvermögen, die Orientierung und das Sprachverständnis beeinträchtigen. Zunehmend spielen auch kulturelle Unterschiede in der Kommunikation eine Rolle. 

Am 18. Geriatrietag möchten wir diese Herausforderungen unseres Arbeitsalltags gemeinsam beleuchten, Hintergründe verstehen, voneinander lernen und praxisnahe Lösungsansätze erarbeiten. 

Wir freuen uns darauf, Sie am 13.März 2026 im UKH begrüßen zu dürfen und uns mit Ihnen zum Thema „Mehr als nur Worte – Kommunikation in der Geriatrie“ auszutauschen. 

ab 8:00 Registrierung

9:00 - 10:30 Verstehen & verstanden werden in der Geriatrie

  • Grußwort der Dekanin der medizinischen Fakultät, Prof. Dr. Heike Kielstein
  • Begrüßung und Einführung in das Thema (Dr. med. Stefanie Andernach)
  • „…, na so alt bin ich nun auch wieder nicht!“ - Kommunikation im geriatrischen Kontext aus sprechwissenschaftlicher Sicht (Prof. Dr. phil. habil. Susanne Voigt-Zimmermann)
  • Kommunikationsschwierigkeiten im Stationsalltag durch alterstypische Sinneseinschränkungen und der Umgang damit (Dr. med. Katharina Opitz)
  • Kommunikation mit Menschen mit Demenz – Orientierung für medizinisches Personal und Angehörige (apl. Prof. Dr. rer. nat. Stefan Watzke)

10:30-11:00 Pause 

11:00 - 12:15 Besondere Aspekte der Kommunikation

  • Man stirbt nur einmal - die Bedeutung der Kommunikation am Lebensende (Dr. med. Christine Kaufer)
  • Interkulturelle Aspekte der Kommunikation (Nese Ebel)
  • Irregeleitete Kommunikation zwischen Zellen und Organen beim Altern (Prof. Dr. rer. nat. Andreas Simm)

12:30-13:15 Workshops

13:15 - 14:00 Mittagspause

14:00 - 15:15 Kommunikation neu gedacht

  • Interprofessionelle Kommunikation per Telemedizin im Pflegeheim– „Die digitale Residenz-Praxis“ (Uta Kirchner-Heklau)
  • Apha digital (Elisabeth Zeuner)
  • AutaRK_aktiv hören - Gutes Hören im Alter (Dr. Grit Böhme)
  • Moderierte Diskussion und offizieller Abschluss

- Ausgabe der Teilnahmezertifikate an alle Teilnehmenden, die keinen zweiten Workshop besuchen-

15:15 - 16:00 Workshops, zweiter Durchgang

Die Workshops finden parallel statt, bitte geben Sie bereits bei der Anmeldung an, an welchen zwei Workshop Sie teilnehmen möchten. 

Für Teilnehmende, die nicht bis 16 Uhr bleiben können, gibt es die Möglichkeit (unter Verzicht auf Fortbildungspunkte), das Zertifikat bereits um 15 Uhr zu erhalten, in diesem Fall wählen Sie bitte nur einen Workshop aus.

  • Strategien für erfolgreiches Altern – Antizipation – Auswahl und Konzentration der Kräfte (apl. Prof. Dr. Stefan Watzke)
  • Die Stimme als Arbeitsinstrument – bewusst und effizient sprechen (Dr. Ingmar Rothe)
  • Kultursensible Begleitung am Lebensende (Nese Ebel)
  • Elderspeak (nur im ersten Durchgang angeboten; Referentin: Annika Sternkopf)
  • Vom Formular zur Verständigung: Grenzen klassischer Patient:innenverfügungen und eine Einführung in Advance Care Planning (Dr. Natalie Berges, Sophie Kretschmar)
  • Komm.aktiv - Kommunikation durch digitale Tools fördern (Aischa Khader-Lindholz)
  • Kommunikation mit Hörgeschädigten – Tipps und Tricks (Annika Elle)

Strategien für erfolgreiches Altern – Antizipation – Auswahl und Konzentration der Kräfte (apl. Prof. Dr. Stefan Watzke):

Unsere Kommunikation mit älteren Personen ist von unserer eigenen Haltung zum Älterwerden beeinflusst. Im Workshop werden wir diese Haltung bewusst reflektieren, um daraus eine empathische, klare und unterstützende Kommunikation zu entwickeln.

Gemeinsam beschäftigen wir uns mit typischen Entwicklungsaufgaben des höheren Lebensalters: Was verändert sich? Welche Einschränkungen treten auf, aber auch: welche Fähigkeiten, Erfahrungen und Ressourcen bleiben erhalten oder gewinnen sogar an Bedeutung? Der Workshop vermittelt praktische Strategien, um ältere Menschen dabei zu unterstützen, vorhandenen Ressourcen zu nutzen, Einschränkungen zu kompensieren und sich auf wichtige Lebensbereiche zu fokussieren, um eine zuversichtliche Zukunftsperspektive mit hoher Lebensqualität zu erreichen.

Kultursensible Begleitung am Lebensende (Nese Ebel)

Was heißt Kultursensible Begleitung am Lebensende? Gibt es überhaupt unterschiede bei der Begleitung von Menschen mit Zuwanderungsgeschichte?

Im Austausch mit Ihnen und an praktischen Beispielen aus der Praxis möchte ich den Frage auf den Grund gehen.

Die Stimme als Arbeitsinstrument – bewusst und effizient sprechen (Dr. Ingmar Rothe)

Die Stimme ist in der Interaktion mit älteren Menschen ein entscheidendes Mittel der Zuwendung. Dies gilt insbesondere in der Pflege, in der Arbeitsbedingungen mitunter besonders stimmbelastend sind. Körperliche Anstrengung bei Pflegetätigkeiten, schwerhörige Patient:innen und Zeitdruck beeinflussen den Stimmgebrauch. Gleichzeitig beeinflusst eine stark belastete Stimme die Interaktion.
Im Workshop wollen wir vor allem bei den Erfahrungen der Teilnehmenden ansetzen und spezifische Übungen kennenlernen, die im Alltag helfen. Im Fokus steht dabei nicht die „schöne Stimme“, sondern die stabile Stimme, die den Anforderungen in der täglichen Arbeit standhält und bewusst(er) eingesetzt werden kann.

Vom Formular zur Verständigung: Grenzen klassischer Patient:innenverfügungen und eine Einführung in Advance Care Planning (Dr. Natalie Berges, Sophie Kretschmar)

Patient:innenverfügungen stoßen häufig an ihre Grenzen, da komplexe Behandlungs-/ und Therapieentscheidungen ohne begleitenden Gesprächsprozess kaum valide getroffen werden können. Im Workshop wird exemplarisch der dialogische Advance Care Planning (ACP)-Prozess vorgestellt: Teilnehmende erfahren, wie Werte, Präferenzen und Unsicherheiten gemeinsam reflektiert werden, um den Patient:innenwillen klarer zu erfassen und seine Umsetzung zu sichern.

Elderspeak (Annika Sternkopf)

In der Kommunikation mit älteren Patientinnen und Patienten begegnet uns im Klinikalltag mitunter eine besondere Sprachform – das sogenannte Elderspeak. Dies bezeichnet eine vereinfachte, übermäßig fürsorgliche oder verniedlichende Ausdrucksweise, die häufig gut gemeint ist, aber von Betroffenen als herabsetzend oder unangemessen erlebt werden kann. Der Workshop führt in das Phänomen ein, sensibilisiert für typische sprachliche Muster und beleuchtet mögliche Auswirkungen auf Beziehungsgestaltung, Selbstbild und Kooperation. Dabei steht insbesondere die Perspektive älterer Menschen im Mittelpunkt. Ziel ist es, das eigene Kommunikationsverhalten praxisnah zu reflektieren und Anregungen für eine wertschätzende, professionelle Interaktion im geriatrischen Alltag mitzunehmen – ohne erhobenen Zeigefinger, sondern als Einladung zur gemeinsamen Weiterentwicklung.

Komm.aktiv - Kommunikation durch digitale Tools fördern (Aischa Khader-Lindholz)

Das Forschungsprojekt „Komm.aktiv“ entwickelt eine digitale Übungsplattform zur Stärkung kommunikativer Fähigkeiten für ältere Menschen, ihre Angehörigen und professionell Pflegende. Über spezifische Übungs- und Erklärvideos bietet die Plattform leicht zugängliche Präventionsmöglichkeiten, um sprachliche, stimmliche und körpersprachliche Kompetenzen gezielt zu mobilisieren und zu erhalten.

Im Workshop erarbeiten wir gemeinsam praxisnahe Strategien für gelingende Kommunikation mit älteren Menschen im Alltag. Im Mittelpunkt stehen Übungen zu einfachen Techniken und deren unmittelbare Anwendung, etwa zur Gestaltung von Gesprächssituationen. Der Workshop bietet vor allem Raum für die praktische Erprobung ausgewählter Übungen. 

Kommunikation mit Hörgeschädigten – Tipps und Tricks (Annika Elle)

Die Mehrheit der über 70-Jährigen ist von einer Schwerhörigkeit betroffen. In der Arbeit mit geriatrischen Patient*innen kann es demnach schnell zu kommunikativen Herausforderung aufgrund hörsprachlicher Barrieren kommen. Der angebotene Workshop soll Ihre Handlungskompetenz im professionellen Umgang mit hörgeschädigten Menschen erweitern und durch Selbsterfahrung mit gängigen Mythen aufräumen. Exkurse in die Themen Cochlea-Implantat und Deutsche Gebärdensprache sollen weitere Perspektiven dieser heterogenen Gruppe der Hörgeschädigten überblicksartig darstellen.

Die Teilnahmegebühr beträgt für ÄrztInnen 45,- Euro, für Teilnehmende aus den Gesundheitsfachberufen 35,- Euro.

Bankverbindung
Universitätsklinikum Halle (Saale) 
Commerzbank AG, Filiale Halle 
IBAN: DE96800400000111787800
BIC: COBADEFFXXX

Verwendungszweck: KST 651024, 18. Geriatrietag, Ihr Name

Kontakt
Kirsten Scharr, Dr. Hannah Mühlhammer, Christina Wentzel
geriatrietag@uk-halle.de
 

Wir bedanken uns bei unseren Sponsoren für die Unterstützung.

Boehringer Ingelheim Pharma GmbH und Co. KG: 1000,- Euro

Biologische Heilmittel HEEL GmbH: 500,- Euro

Hörgeräte Böckhoff GmbH: 750,- Euro

Pfizer Pharma GmbH: 750,- Euro

Rückblick auf vergangene Geriatrietage

Rückblick 17. Geriatrietag am UKH: "Mobilität fördern und erhalten"

Mobilität ist ein entscheidender Faktor für die Lebensqualität im Alter – sie ermöglicht Selbstständigkeit, soziale Teilhabe und ein aktives Leben. Einschränkungen der Mobilität hingegen können gravierende Folgen haben, sowohl körperlich als auch psychisch.

Deshalb stand das Thema „Mobilität fördern und erhalten" im Zentrum des 17. Geriatrietages, der am 21.03.2025 am Universitätsklinikum Halle (Saale) stattfand. 

Veranstaltungseckdaten

Datum: 21.03.2025

Beginn: 9:00 Uhr (Registrierung ab 8:15 Uhr)
Ende: 16:00 Uhr
Ort: Universitätsklinikum Halle (Saale), Lehrgebäude, Hörsäle 1 und 2, Ernst-Grube-Straße 40, 06120 Halle (Saale)

Fortbildungspunkte: Ärzt:innen: 8 FP; Pflegende erhalten 6 Fortbildungspunkte von der “Registrierung beruflich Pflegender”

Veranstalter: Zentrum für Altersmedizin im südlichen Sachsen-Anhalt (ZASSA) und Interdisziplinäres Zentrum für Altern Halle (IZAH)
 

Wissenschaftliche Leitung:
Prof. Dr. med. T. Prell (ZASSA, Universitätsklinik und Poliklinik für Altersmedizin)Dr. med. R. Neef (Alterstraumatologie, UKH)
Prof. Dr. A. Simm (Universitätsklinik und Poliklinik für Herzchirurgie, UKH)

Programm

9:00 - 10:30 Mobil bleiben im Alter

  • Begrüßung und Auftakt (Prof. A. Simm)
  • Mobilität im Alter: Perspektiven, Hürden und Relevanz (Prof. T. Prell)
  • Wie erfasst man Mobilität? –  Assessments (Dr. M. Schober)
  • Bewegungsförderung durch digitale Angebote – Forschungsprojekt “Aktiv im Alter” (Dr. K. Beutner)

10:30 - 10:50 Pause

10:50 - 12:00 krankheitsbedingte Mobilitätseinschränkungen

  • Mobilität bei neurodegenerativen Erkrankungen wie Demenz und Parkinson (Prof. T. Prell)
  • Beeinträchtigungen durch Schwindel im Alter (Prof. H. Axer)
  • Funktionelle Gangstörungen im Alter (Dr. H. Mühlhammer)

12:00 – 12:45 Workshops 

12:45 – 13:30 Mittagspause

13:30 - 14:15 Workshops

14:15 - 14:30 Pause

14:30 – 16:00 Mobilität erhalten und zurückgewinnen

  • Orthopädische Einflüsse: Osteoporose, Muskelveränderungen (Dr. R. Neef)
  • Sturzprävention im Fokus: Leitlinien für eine sichere Mobilität (Dr. J. Kellner)
  • Rehabilitation bei Frailty (Dr. D. Rothkirch)
  • Resümee und Abschluss (Prof. A. Simm)

Workshops

Die Workshops dauern jeweils 45 Minuten und werden in 2x angeboten.

  • Rückenschonendes Arbeiten (Brit Wolf, Petra Lehm)
  • Hilfsmittel im Alltag: Mobilitätshilfen effektiv nutzen (Holger Schewe)
  • Kinästhetik (Susanne Bahn)
  • Übermobilisation/Hinlauftendenz bei Demenz und Delir (Melina Hager)
  • Fit für die Straße – Fahreignung im Alter testen? (Dr. Udo Kranich)
  • Mit interaktiven Klangwelten Bewegung fördern (Robert Wechsler)

Sponsoren

Abbvie Deutschland GmbH und Co KG (750,- Euro)
Biologiesche Heilmittel HEEL GmbH (500,- Euro)
DESITIN Arzneimittel GmbH (500,- Euro)
Pfizer Pharma GmbH (750,- Euro)

Obwohl das Thema mentale Gesundheit in der Gesellschaft immer präsenter wird, steht die Bevölkerungsgruppe der älteren Menschen kaum im Fokus. Dabei spielen Einsamkeit und mentale Erkrankungen im höheren Lebensalter eine große Rolle und stellen auch Expert:innen in den Bereichen Diagnostik und Therapie vor immer neue Herausforderungen. Beim 16. Geriatrietag der Universitätsmedizin Halle am 15. März 2024 stand die Gesundheit älterer Menschen im Mittelpunkt. Referent:innen und rund 150 Teilnehmende tauschten sich in Vorträgen, Workshops und Diskussionsrunden zu neuesten wissenschaftlichen Erkenntnissen und Best-Practice-Beispielen zum diesjährigen Thema „Psychische Gesundheit und Einsamkeit im Alter“ aus und nutzten die Pausen, um sich zu vernetzen. Veranstaltet wird die Fachtagung jedes Jahr vom Zentrum für Altersmedizin im südlichen Sachsen-Anhalt (ZASSA) und vom Interdisziplinären Zentrum für Altern Halle (IZAH) der Universitätsmedizin Halle.

Möglichkeiten und Grenzen der Diagnostik mentaler Erkrankungen wurden von dem fachkundigen Publikum ebenso diskutiert wie der Zusammenhang alterstypischer Erkrankungen mit mentalen Störungen. So erhöhen Depressionen und Angst die Mortalität und das Risiko einer kardiovaskulären Erkrankung. Umgekehrt haben ältere Menschen mit kardiovaskulären Erkrankungen oder Diabetes ein deutlich erhöhtes Risiko, eine Depression zu entwickeln.

„Wichtig ist uns, dass die aktuellen Erkenntnisse aus der Forschung in die Anwendung kommen. Deshalb hat beim Geriatrietag die Umsetzung in die Praxis sowohl im Krankenhaus als auch im ambulanten Setting einen besonderen Stellenwert“, sagt Prof. Dr. Tino Prell, Direktor der Universitätsklinik und Poliklinik für Altersmedizin der Universitätsmedizin Halle.

„Der Geriatrietag gibt Mediziner:innen, Pflegenden, Therapeut:innen sowie Vertreter:innen von Interessenverbänden die Gelegenheit zu Diskussion und zum Austausch. Wir freuen uns, dass dieses Angebot so großen Anklang findet und möchten bereits herzlich zum nächsten Geriatrietag einladen, der „Mobilität im Alter“ thematisieren wird“, ergänzt Prof. Dr. Andreas Simm, Direktor des IZAH.