Das Gisela-Schützmannsky-Programm ist ein Bekenntnis zur Förderung des weiblichen wissenschaftlichen Nachwuchses und strebt die Bindung von wissenschaftlich interessierten Ärztinnen und Zahnärztinnen an die UMH an. Über einen Zeitraum von einem Jahr können bis zu 20 Prozent der Arbeitszeit in Wissenschaft und Forschung investiert werden. Die Stelle wird entsprechend dem vereinbarten Prozentsatz über das Programm finanziert.

Weitere Informationen erhalten Sie auf der Seite des Förderprogramms.

Die Medizinische Fakultät der Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg fördert Studierende der Human- oder Zahnmedizin mit hervorragenden Studienleistungen mit 8 Promotionsstipendien. Das Stipendium erfordert eine 12-monatige Freistellung vom Studium für den Förderzeitraum (01.10.2024 bis 30.09.2025). Während dieser Zeit wird Ihnen unter strukturierter Betreuung unter Obhut des Halleschen Promotionskollegs Medizin die zeitgerechte Erstellung einer hochwertigen Promotionsarbeit ermöglicht.

Weitere Informationen erhaltenSie auf der Seite des HaPKoM.

Mit dem Doktorandenprogramm möchten die Herthie-Stiftung exzellente, wissenschaftlich interessierte Medizinstudierende motivieren, sich in ihrer Dissertation auf das Thema Multiple Sklerose zu konzentrieren.
Hauptförderung ist ein 12-monatiges Stipendium während der praktischen Phase der Promotion, in dem das Medizinstudium für mindestens sechs Monate zugunsten der vollzeitlichen Tätigkeit für die Dissertation unterbrochen wird. Die betreuende Person der Arbeit erhält einen Sachmittelzuschuss in Höhe von 5.000 Euro.

Für den Zeitraum 2024/25 schreibt die Stiftung Tumorforschung Kopf-Hals wiederum Forschungsförderungen aus, welche sich mit Projekten zur Ätiologie, Pathogenese oder Therapie von Tumoren im Kopf-Hals-Bereich inklusive dem Neurokranium und kindlichen Kopf-Hals- onkologischen Krankheitsbildern beschäftigen.

Der Fokus unserer Förderungen liegt bei Anschubfinanzierungen, besonders für Forscherinnen und Forscher oder Forschergruppen auf dem Weg zu möglichen weiterreichenden Einwerbungen und größeren Förderinstrumenten.

Im Rahmen unseres durch die Else-Kröner-Fresenius Stiftung geförderten Forschungskollegs „Augsburger Nachwuchsprogramm für Organismus, Nervensystem und Umwelt (ARISE)“ am Universitätsklinikum Augsburg suchen wir zum nächstmöglichen Zeitpunkt in Vollzeit, befristet, sieben Clinician Scientists (w/m/d) in den Bereichen Psychiatrie und Psychotherapie, Neurologie, Allgemeinmedizin, Dermatologie, Anästhesiologie und Intensivmedizin, Neurochirurgie, Gynäkologie, Allergologie und Umweltmedizin und Gefäßchirurgie.

1. IDEALS AND OBJECTIVES: The Government of Japan established the Hideyo Noguchi Africa Prize in July 2006 in memory of Dr. Hideyo Noguchi whose contribution to medical advancement and self-sacrificing activities in Africa remain a paragon of professionalism. Mindful of the ominous human suffering persisting in Africa, the region facing the most serious health challenge on the globe, the Prize aims to honour individuals with outstanding achievements in the fields of medical research and medical services to combat infectious and other diseases in Africa, thus contributing to the health and welfare of the African people and of all humankind.


2. WHO ARE ELIGIBLE ? The Prize is aimed at individuals and organizations active in the field of medical research and medical services in Africa. In the field of medical services in particular, it is required that their activities take place in Africa or that the activities concerned be based in Africa contributing to improvements in the health and welfare of people living in Africa. No distinction will be made according to nationality, age or gender. The Prize will be limited to people still living or organizations currently active.

3. HOW OFTEN? This Prize will be awarded every three years to coincide with the Tokyo International Conference on African Development (TICAD)(the TICAD itself will be held every three years, hosted alternately in Africa and Japan.) The first award was presented at the award ceremony on 28th May 2008, the first day of TICAD IV.open a new window The second award was presented at the award ceremony on 1st June 2013, the first day of TICAD V.open a new window The third award was presented at the award ceremony on 30th August 2019, TICAD7.

4. VALUE OF THE AWARD: The Prize consists of a citation, a medal and an honorarium of 100 million yen (ca. 600.000 €).


5. PROCESS OF SELECTION:  The selection process comprises two stages, namely: (a) recommendation of a maximum of three candidates by two sub-Committees administratively supported by the Japan Society for the Promotion of Science (JSPS) in respect of "medical research", and the Regional Office for Africa of the World Health Organization (AFRO) in respect of "medical services"; and (b) finalization of the candidates by the Hideyo Noguchi Africa Prize Committee to be referred to the Prime Minister for final decision.

Der Kölner Gymnasial- und Stiftungsfonds vergibt in Zusammenarbeit mit der Medizinischen Fakultät der Universität zu Köln den Helga Freyberg-Rüßmann Stiftungspreis für Medizinische Forschung insbesondere im Bereich der altersassoziierten Erkrankungen. Ausgezeichnet werden überragende wissenschaftliche Leistungen von Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftlern mit abgeschlossener Promotion (Postdoc) nicht älter als 35 Jahre.
Der Preis ist mit € 25.000,- dotiert. Das Preisgeld kann geteilt werden. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.

Der von der Stiftung der Sparkasse Bielefeld verliehene Bielefel­der Wissenschaftspreis wird 2024 zum elften Mal ausgeschrie­ben. Der Preis wird im Gedenken an Niklas Luhmann, den großen Bielefelder Soziologen, vergeben. Er wirkte als herausragender Forscher und Lehrer seit ihrer Gründung 1969 bis zu seinem Tod 1998 an der Universität Bielefeld. Sein Werk ist der Leistungs­kraft der Theorie verpflichtet und erstreckt sich auf alle Aspekte der modernen Gesellschaft. Luhmanns umfassendes juristisches, historisches und philosophisches Wissen, sein breites Interesse für Lebenswissenschaften, Pädagogik, Ethik und Ästhetik und sein zentrales Anliegen, eine umfassende Systemtheorie der ge­sellschaftlichen Modernisierung zu formulieren, sollen Anstoß und Verpflichtung für das Leitbild einer interdisziplinären und problemoffenen Forschung sein.

Das Land Sachsen-Anhalt stellt im Rahmen seiner bilateralen Beziehungen zu Armenien erneut Mittel für ein Jahresstipendium für eine armenische Promovendin bzw. einen armenischen Promovendzur Verfügung. Interne Bewerbungsfrist an unserer Universität ist der 12. Mai 2024. Geplanter Stipendienbeginn ist der 1. Oktober 2024. Die maximale Stipendienlaufzeit beträgt 12 Monate.

Das Stipendium wird von der MESROP-Arbeitsstelle für Armenische Studien in Vertretung für das International Office verwaltet.

 

Die Deutsche Hochschulmedizin e.V. honoriert mit dem Preis der Deutschen Hochschulmedizin herausragende Teamleistungen im Bereich der medizinischen Grundlagenforschung sowie der klinischen oder translationalen Forschung aus dem Wirkungsfeld der Universitätsmedizin. Ziel der mit 25.000 Euro dotierten Auszeichnung ist die Stärkung der Forschung in der Universitätsmedizin am Wissenschaftsstandort Deutschland.

Bei der Vergabe des Preises werden u.a. folgende Kriterien berücksichtigt:

  • die Leistung des Teams;
  • die Innovation der Ergebnisse, deren Publikation nicht länger als 2 Jahre zurückliegt;
  • die gesellschaftliche Tragweite der Innovation, insbesondere mit Bezug auf
    • die Relevanz für die Patientenversorgung und/oder
    • die Translation von Ergebnissen hin zur Anwendung und/oder
    • die Prävention von Erkrankungen,
  • die Kommunikation der Teamleistung,
  • die Fähigkeit des Teams zur standortübergreifenden Zusammenarbeit.

Mit dem Tagungsformat „Ladenburger Diskurs“ bietet die Daimler und Benz Stiftung einen Freiraum für die interdisziplinäre Reflexion eines wissenschaftlich und gesellschaftlich relevanten Forschungsthemas. Die Stiftung stellt in ihren Räumlichkeiten einen Ort zur Verfügung, an dem Wissenschaftler und Experten aus der Praxis ein frei gewähltes, interdisziplinäres Forschungsthema ergebnisoffen erörtern können. In Absprache mit dem Antragsteller können diese Treffen ein bis zwei Tage dauern. Sowohl die Organisation der Tagung als auch die Reise- und Aufenthaltskosten der Teilnehmer werden von der Stiftung getragen.
Die Diskurse stehen sämtlichen Disziplinen offen und gehen nicht mit einer feststehenden Erwartungshaltung seitens der Stiftung hinsichtlich des Ergebnisses einher. Ein Ladenburger Diskurs kann beispielsweise zu einer Publikation oder zur Konzeption eines größeren Forschungsprojekts mit einem Antrag bei anderen forschungsfördernden Organisationen führen.
Antragsberechtigt für das Format „Ladenburger Diskurs“ sind an deutschen Hochschulen oder außeruniversitären Forschungseinrichtungen tätige Wissenschaftler in Leitungsfunktionen. Sie können sich jederzeit mit Themenvorschlägen an die Stiftung wenden. Im Fall einer Bewilligung haben die Antragsteller die Möglichkeit, bis zu 20 Teilnehmer auszuwählen und selbst als wissenschaftliche Leiter zu fungieren.

Die Paul Ehrlich-Stiftung vergibt diesen Preis einmal jährlich an einen in Deutschland tätigen Nachwuchswissenschaftler oder eine in Deutschland tätige Nachwuchswissenschaftlerin verliehen, und zwar für herausragende Leistungen in der biomedizinischen Forschung. Das Preisgeld von 60.000 € muss forschungsbezogen verwendet werden. Die Auswahl der Preisträger erfolgt durch den Stiftungsrat auf Vorschlag einer achtköpfigen Auswahlkommission. Kandidaten in der engeren Wahl werden zu einem Symposium in Frankfurt eingeladen, um dort ihre Forschungsergebnisse zu präsentieren. Ablauf: Nach Ende der Ausschreibungsfrist wählt die achtköpfige Auswahlkommission eine "Shortlist" der nominierten Kandidaten aus. Sie stellen ihre Forschungsergebnisse in einem Vortrag auf einem Symposium vor. Die Auswahlkommission schlägt dann dem wissenschaftlichen Rat der Paul-Ehrlich-Stiftung den Preisträger vor.

Die Deutsche UNESCO-Kommission, L’Oréal Deutschland und das Deutsche Humboldt-Netzwerk verleihen vier mit je 25.000 Euro dotierte Förderpreise an Nachwuchsforscherinnen aus Natur- und Technikwissenschaften, die in Deutschland arbeiten. Bewerben können sich Doktorandinnen im letzten Jahr, Post-Docs, Habilitandinnen und Juniorprofessorinnen. „For Women in Science“ wurde 1998 gemeinsam von der Fondation L’Oréal und der UNESCO ins Leben gerufen, um Frauen in der Wissenschaft zu fördern und sichtbar zu machen.

Die Förderung ist für Wissenschaftler*innen in einer Aufbau- und Bewährungsphase mit dem Ziel eines Verbleibs in der Wissenschaft, also einer unbefristeten Professur bzw. einer vergleichbaren Leitungsfunktion, bestimmt. Nicht berücksichtigt werden können daher Personen, die zum Zeitpunkt der Entscheidung des Hauptausschusses der DFG (März 2025) bereits eine unbefristete Professur oder eine Dauerposition in Wissenschaft oder Wirtschaft mit vergleichbarer Vergütung innehaben.

Der Preis ist nicht als Würdigung allein der Dissertation zu verstehen. Die Nominierten sollen daher nach der Promotion bereits ein eigenständiges wissenschaftliches Profil entwickelt haben und mit ihren Forschungsergebnissen in der Fachcommunity aufgefallen sein, sodass auch für die Zukunft wissenschaftliche Spitzenleistungen von ihnen erwartet werden können. Dazu ist in aller Regel das Vorliegen von dokumentierten Forschungsergebnissen, insbesondere in Form von Publikationen neben der Dissertation, unabdingbar.

Vorschläge senden Sie bitte über den Verwaltungsbereich Forschung bis zum 23.04.2024.

bereits zum dritten Mal schreibt die Else Kröner-Fresenius-Stiftung nun Else Kröner Medical Scientist Kollegs für Naturwissenschaftlerinnen und Naturwissenschaftler im medizinischen Bereich aus. Gefördert werden drei Kollegs mit jeweils 1,1 Mio. € für eine Laufzeit von vier Jahren.
Zu beachten ist, dass das zweistufigen Auswahlverfahren modifiziert wurde. Dies führt zu einer deutlichen Verschlankung der einzureichenden Skizze in der ersten Stufe des Auswahlverfahrens. Einzelheiten entnehmen Sie bitte beiliegender Ausschreibung und unserer Ausschreibungsseite.

Mit Röntgen-Preis sollen Nachwuchswissenschaftlerinnen und -wissenschaftler ausgezeichnet werden, die sich auf hohem Niveau mit der strahlen-physikalischen, strahlen-biologischen oder photonischen Grundlagenforschung unter Einschluss verwandter Forschungsgebiete beschäftigen und dadurch innovative wissenschaftliche Erkenntnisse hervorgebracht haben. Der Preis ist inzwischen mit der stattlichen Summe von 15.000 € dotiert.

Die feierliche Verleihung des Röntgen-Preises findet traditionell während des Akademischen Fest­aktes der JLUam letzten Freitag im November, dieses Jahr am 29. November 2024, statt und ist ein Glanzlicht dieses höchsten Feiertags der Universität. Seit dem Jahr 2020 ist die Verleihung des Röntgen-Preises mit der Übergabe einer Röntgen-Skulptur verbunden, die eine verkleinerte Version des Gießener Röntgen-Denkmals aus dem Jahr 1962 darstellt. Diese Röntgen-Skulptur schmückt auch das Plakat der Ausschreibung.

Nach den Erfahrungen der Ausschreibung aus dem Jahr 2021 möchte ich Sie darauf hinweisen, dass sich die Ausschreibung ausschließlich an den wissenschaftlichen Nachwuchs richtet. Etablierte Forscherpersönlichkeiten, die sich bereits auf einer unbefristeten Professur befinden, sollten daher bitte nicht vorgeschlagen werden.

Die Karl und Veronica Carstens-Stiftung stellt Mittel für 4 Habilitand*innen bereit, um die Nachwuchslücke im Bereich der universitären Naturheilkunde und Komplementärmedizin zu schließen. Der Förderumfang beträgt insgesamt bis zu 360.000 Euro pro Kandidat*in über 3 Jahre (120.000 Euro p.a.).
Das Programm richtet sich an Ärzt*innen nach den ersten Weiterbildungsjahren in der fachärztlichen Ausbildung mit einem klar erkennbaren wissenschaftlichen Interesse im Bereich der Naturheilkunde und Komplementärmedizin, die ihre Berufbarkeit auf eine Professur durch eine Habilitation oder durch habilitationsäquivalente Leistungen anstreben sowie an Lebenswissenschaftler*innen mit vergleichbarer Qualifikation im klinisch-therapeutischen Bereich.

Die Dr. Werner Jackstädt-Stiftung schreibt auch im Jahr 2024 wieder fünf Forschungsstipendien für besonders qualifizierte promovierte deutsche Nachwuchswissenschaftler/innen aus, die auf folgenden Gebieten arbeiten:

  • Ophthalmologie (altersabhängige Makuladegeneration)
  • Nephrologie (immunologische Nierenerkrankungen und akutes Nierenversagen)
  • Onkologie (geriatrische Hämatoonkologie)

Die Stipendien sollen zur Durchführung eines weiterqualifizierenden Forschungsaufenthaltes außerhalb der eigenen Institution verwendet werden.

Für die Verbesserung der anwendungsbezogenen und patientenorientierten medizinischen Forschung ist es erforderlich, dass Ärztinnen und Ärzte klinische Tätigkeit und Forschung in ihrer Berufstätigkeit verbinden (Clinician Scientist).
Obschon es mittlerweile an vielen Orten Programme gibt, die dem Nachwuchs eine solche Ausbildung während der Facharztweiterbildung bieten, bleibt die Attraktivität für den Berufsweg als Clinician Scientist beschränkt, weil geeignete Anschlusspositionen nach Ablauf der Clinician Scientist-Programme fehlen.
Als einen Lösungsansatz schreibt die Else Kröner-Fresenius-Stiftung als Modell jährlich drei
Else Kröner Clinician Scientist Professuren aus. Mit den Professuren soll Ärztinnen und Ärzte mit herausragenden Leistungen sowohl in Patientenversorgung als auch Forschung eine langfristige Perspektive gegeben werden, den Berufsweg des Clinician Scientist weiter zu gehen und je die Hälfte ihrer Arbeitszeit für Forschung mit Lehre und Patientenversorgung einzusetzen.
Die Finanzierung der Professur ist auf maximal 10 Jahre angelegt. Nach einer ersten Förderperiode von fünf Jahren und unter der Bedingung einer positiven Zwischenevaluation ist eine einmalige Verlängerung um weitere fünf Jahre möglich. Die Clinician Scientist Professur ist mit insgesamt bis zu 1,1 Mio. € dotiert.

Die Wilhelm Vaillant-Stiftung wird auch 2024 einen Forschungspreis für hervorragende wissenschaftliche Leistungen im Bereich der theoretischen und der klinischen Medizin verleihen. Der Preis ist mit 20.000 Euro dotiert.
Preisträger können nur natürliche Personen sein, die im Inland arbeiten; sie sollen in der Regel das 40. Lebensjahr noch nicht überschritten haben. Preisträger können auch mehrere Personen sein, wenn sie gemeinsam an einem Forschungsprojekt gearbeitet haben oder ihre Arbeiten an verschiedenen Forschungsvorhaben als gleichrangig gewertet werden. Vorschläge für den Wilhelm Vaiilant-Preis sind zusammen mit den erforderlichen Unterlagen

  • ausführliche Begründung des Vorschlags
  • Lebenslauf des/der Vorgeschlagenen
  • Publikationsverzeichnis
  • Sonderdrucke von besonders zu gewichtenden Arbeiten

je in einfacher Fassung schriftlich an die Geschäftsstelle der Stiftung unter der Anschrift:
     Wilhelm Vaillant-Stiftung
     c/o Klinik und Poliklinik für Frauenheilkunde und Geburtshilfe
     Direktion
     Klinikum der Universität München
     Marchioninistr. 15
     81377 München
zu richten. Ferner wird der Vorschlag in elektronischer Form an die Mailadresse info☉wilhelmvaillantstiftung.de erbeten. Von Bücherpublikationen können Kurzfassungen im Umfang von höchstens fünf bis zehn Seiten beigefügt werden.

  • Fördergeber: Christina Barz-Stiftung
  • Ausschreibung: Link
  • Deadline: 31.05.2024

Die Christina Barz-Stiftung vergibt ein Auslandsstipendium an graduierte Nachwuchswissenschaftler/innen aus Deutschland, die auf dem Gebiet „Früherkennung und Verlauf bulimisch-anorektischer Verhaltensweisen“ arbeiten. Das Stipendium ist bestimmt zur Durchführung eines Forschungsaufenthalts an einer Klinik oder Forschungsinstitution im Ausland. Das eigenständig durchzuführende Forschungsprojekt muss sich durch hohe wissenschaftliche Qualität und Originalität auf internationalem Niveau auszeichnen.
Das Stipendium in Höhe von 1.750 Euro monatlich wird maximal für die Dauer eines Jahres gewährt. Auch kürzere Zeiträume sind möglich. Zusätzlich werden pro Monat ein Sachkostenzuschuss in Höhe von 250 Euro sowie ein variabler Auslandszuschlag gezahlt.

Das Studienwerk der Heinrich-Böll-Stiftung gehört zu den 13 Begabtenförderungswerken in Deutschland und vergibt Stipendien an Studierende und Promovierende aus dem In- und Ausland, aus allen Fächern und an allen Hochschulen.
Wir möchten den Anteil der von uns Geförderten an ostdeutschen Hochschulen gerne erhöhen, liegt dieser in einigen Bundesländern leider noch unter dem Bundesdurchschnitt. Wir würden uns deshalb sehr freuen, wenn Sie interessierte Studierenden und Promovierenden auf unsere Förderung aufmerksam machen. Wir führen zwei Bewerbungsverfahren pro Jahr durch; die Bewerbungsfristen enden jeweils zum 1. März und zum 1. September d. J.. Bewerbern können sich Studierende zum Zeitpunkt der Bewerbung bis zum 4. Fachsemester für die Förderung des Erststudiums (Bildungsinländer*innen) oder ein Semester vor Beginn des Masterstudiums (Bildungsin- und Bildungsausländerinnen). Weitere Informationen finden Sie auf unserer website www.boell.de oder unter www.stipendium.plus.de mit Informationen über alle Begabtenförderungswerke.
Anbei finden Sie einen Flyer mit den wichtigsten Informationen über unsere Förderphilosophie und zu unseren besonderen Fokusgruppen, z.B. Erstakademiker*innen.

Promovierte Wissenschaftler:innen, die sich für einen drei- bis neunmonatigen Lehr- oder Forschungsaufenthalt an einer wissenschaftlichen Einrichtung in den USA interessieren, können sich bewerben.
Bewerben Sie sich jetzt und werden Sie Teil des weltweiten Fulbright-Netzwerks!
Bewerbungen können jederzeit eingereicht werden, mindestens jedoch neun Monate vor geplantem Aufenthaltsbeginn.
Bei Fragen zum Programm Forschung und Lehre, wenden Sie sich bitte an germanscholars☉fulbright.de.

Forschung und Wissenschaft sind Grundpfeiler für Fortschritt und Wohlstand in unserer Gesellschaft. In der biomedizinischen Forschung sind Tierversuche nach wie vor von großer Bedeutung. Aufgrund der besonderen Schutzwürdigkeit von Tieren stehen Tierversuche jedoch anhaltend in der öffentlichen und politischen Diskussion. In den letzten Jahren hat sich die öffentliche Debatte zunehmend auf die Reduktion von Tierversuchen und den Ersatz tierexperimenteller Methodik fokussiert. Gleichzeitig ist jedoch die Nutzung eines breiten und vielfältigen Methodenspektrums eine der wesentlichen Voraussetzungen für den wissenschaftlichen Fortschritt. Als Teil dieses Methodenspektrum werden Tierversuche in weiten Bereichen der biomedizinischen Forschung derzeit noch unverzichtbar bleiben.

Mit dem beigefügten Papier leistet die interdisziplinär zusammengesetzte Senatskommission für tierexperimentelle Forschung einen aktuellen Beitrag zur laufenden Debatte über Tierversuche aus wissenschaftlicher Perspektive.

Die Deutsche Forschungsgemeinschaft (DFG) hat mit der Fokus-Förderung COVID-19 eine neue Möglichkeit zur Bearbeitung von besonders drängenden und kurzfristig zu beantwortenden wissenschaftlichen Fragestellungen geschaffen (vgl. DFG-Information für die Wissenschaft Nr. 51). Die Vorhaben können zur Vorbereitung größerer Projekte im Anschluss genutzt werden. 

Mit der vorliegenden Ausschreibung im Rahmen der Fokus-Förderung COVID-19 ruft die DFG auf, Forschungsvorhaben einzureichen, die sich mit Maßnahmen der Infektionsprävention in sozialen Settings und Bevölkerungsgruppen beschäftigen. Im Fokus dieser Ausschreibung stehen Maßnahmen, die das individuelle Verhalten und/oder den Kontakt zwischen Menschen betreffen. Eine Begründung der wissenschaftlichen Relevanz der ausgewählten sozialen Settings und/oder Bevölkerungsgruppen für die Pandemieeindämmung wird im Antrag erwartet. Neben der Erhebung und Analyse quantitativer und qualitativer Daten zur aktuellen Pandemie kann auch eine historisch-vergleichende Perspektive zu vergangenen Pandemien eingenommen oder ein modellierender Ansatz gewählt werden. Die Forschungsvorhaben sollen über Einzelfallstudien hinausgehen und die Grundlage für generalisierbare Aussagen zur Bewältigung der aktuellen Pandemie schaffen. 

Die aktuelle SARS-CoV-2-Pandemie veranschaulicht sehr deutlich die Bedeutung interdisziplinärer wissenschaftlicher Vernetzung und evidenzbasierter Entscheidungen im Gesundheitsbereich im lokalen und globalen Kontext. Die deutsche Bundesregierung hat bereits vor einigen Jahren die globale Gesundheit zur strategischen Priorität gemacht und engagiert sich zunehmend sowohl politisch als auch finanziell. Exzellente und relevante Wissenschaft, z.B. aus den Bereichen Biomedizin, Public Health, Sozial- und Geisteswissenschaften und Ingenieurwissenschaften, kann und sollte einen wichtigen Beitrag zu diesem Engagement leisten. Um die interdisziplinäre Vernetzung und Forschung der deutschen Global Health Community zu fördern und ihre Ergebnisse besser bekannt zu machen, hat das Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) die "German Alliance for Global Health Research" am 1. Februar 2020 initiiert.

Seitdem haben sich bereits mehr als 400 Wissenschaftler*innen an deutschen öffentlichen Forschungseinrichtungen der Alliance angeschlossen, sich mit Kolleg*innen aus anderen Disziplinen vernetzt und innovative Forschungsprojekte angestoßen. Weitere Informationen, die Mitglieds- und Expert*innendatenbank, aktuelle Ausschreibungen und die Möglichkeit zur Registrierung sind auf der oben genannten Webseite zu finden. 

Mit der Alexander von Humboldt-Professur, Deutschlands höchstdotiertem Forschungspreis, unterstützt die Alexander von Humboldt-Stiftung seit mehr als zehn Jahren die deutschen Universitäten dabei, international herausragend ausgewiesene Forscherinnen und Forscher aus dem Ausland für sich zu gewinnen. Wie im gesamten Berufungsgeschehen, sind die Fakultäten auch hierbei die entscheidenden Akteurinnen.

Bislang war nur jede siebte der für eine Alexander von Humboldt-Professur nominierten Personen weiblich. Die Alexander von Humboldt-Stiftung hat sich daher das Ziel gesetzt, in Zukunft mehr exzellente Wissenschaftlerinnen mit einer Alexander von Humboldt-Professur ausstatten zu können.

Das Programm Klinische Studien umfasst die themenunabhängige und zeitlich begrenzte Durchführung eines Vorhabens in der patientennahen klinischen Forschung.
Gefördert werden interventionelle klinische Studien, zu denen Klinische Machbarkeitsstudien (Phase II) und Klinische Interventionsstudien (Phase III) zählen. Ziel dieser Förderung ist das Erbringen eines Wirksamkeitsnachweises eines therapeutischen, diagnostischen oder prognostischen Verfahrens. Für alle Studien ist eine hohe wissenschaftliche Qualität und Originalität sowie klinische Relevanz erforderlich.
Ebenfalls gefördert werden Klinische Beobachtungsstudien, sofern mit der Beobachtungsstudie eine hoch relevante Fragestellung behandelt wird, deren Beantwortung nachweislich nicht mit einem interventionellen Design möglich ist.

Das neue Walter-Benjamin-Programm der DFG richtet sich an Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler, die in einer frühen Karrierephase nach der Promotion ein eigenständiges Forschungsvorhaben durchführen wollen. Ziel ist es, die in dieser Phase relevante Mobilität zu unterstützen und gegebenenfalls die thematische Weiterentwicklung der Forschung zu fördern. Nähere Informationen erhalten Sie unter obiger Web-Adresse.