Die Klinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie ist ein Bestandteil des Departments für Zahn-, Mund- und Kieferheilkunde.

Der Sitz des Departments befindet sich in der Zahnklinik der Magdeburger Str. 16 in Halle – ehemals Chirurgische Universitätsklinik.

Wir haben einen Teil der zahnärztlich-chirurgischen Ambulanz für die Erstvorstellung der Patienten und auch Teilbehandlungen im implantologischen Bereich dort angesiedelt.

Was versteht man unter zahnärztlicher Chirurgie? 

Während Zahnärzte für allgemeine Routineeingriffe die richtige Wahl sind, sollten spezialisierte Eingriffe im Mundraum von einem Oralchirurgen durchgeführt werden. Bei komplexen oder umfangreichen Operationen im Kiefer- und Gesichtsbereich ist ein Kieferchirurg die beste Wahl. An unserer Klinik decken wir beide Bereiche ab. Sollten normale zahnärztliche Eingriffe notwendig sein, wenden Sie sich bitte an die Zahnklinik im Department: Universitätspoliklinik für Zahnerhaltungskunde und Parodontologie | Universitätsmedizin Halle) oder bei Fragen zur Versorgung mit Prothesen an die Klinik für Zahnärztliche Prothetik: Universitätspoliklinik für Zahnärztliche Prothetik | Universitätsmedizin Halle und Klinik für Kieferorthopädie: Universitätspoliklinik für Kieferorthopädie | Universitätsmedizin Halle

In unserer chirurgischen Zahnklinik als Teilbereich der Mund-, Kiefer-, Plastischen Gesichtschirurgie nehmen wir folgende Behandlungen vor:

  • Operative Zahnentfernung. Sind alle zahnerhaltenden Maßnahmen fehlgeschlagen, muss ein Zahn entfernt werden.
  • Weisheitszahnentfernung
  • Wurzelspitzenresektion
  • Frenuloplastik
  • Probeentnahme
  • Zahnfreilegung

 

Termine:
Montag-Freitag (außer Feiertage)

Zeit:
8.00 - 11.00 Uhr

Ort:
Universitätsklinikum Halle (Saale)
Universitätsklinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie
Chirurgische Ambulanz Zahnärztliche Chirurgie
Magdeburger Straße 16
06112 Halle

Tel.: 0345 557 3731/ 3788

 

Um Doppeluntersuchungen und Zeitverzögerungen zu vermeiden, sollten Sie vorhandene Röntgenaufnahmen, Laborwerte, eine Liste der von Ihnen eingenommenen Medikamente und, wenn vorhanden, einen Befundbericht Ihres Hausarztes mitbringen sowie eine Überweisung.

Nach chirurgischer Therapie von bösartigen Geschwulsterkrankungen im Mundbereich sind zur Sicherung des Heilungserfolges Kontrolluntersuchungen im ersten Jahr im 4- bis 6-wöchigen Abstand erforderlich, um eine eventuelle Wiederkehr der Erkrankung oder Tochtergeschwülste rechtzeitig zu erkennen zu können und entsprechende Maßnahmen einzuleiten. Diese Kontrolltermine können ab dem 2. bis 3. Jahr in größeren Zeitabständen vereinbart werden.
 

Sollten verdächtige Symptome im Zeitraum zwischen den Kontrollen auftreten, können nach telefonischer Vereinbarung auch kurzfristige Termine vereinbart werden.

Wir sind Mitglied des Kopf-Hals-Tumorzentrums am Krukenberg-Krebszentrum Halle der Universitätsmedizin Halle (Saale) und arbeiten interdisziplinär mit allen an der Behandlung Tumorkranker Beteiligten eng zusammen. Es finden regelmäßig Tumorboards statt, bei denen Fälle verantwortungsvoll besprochen werden und somit für die Patienten die optimale Behandlung gewählt wird. Die Patienten können somit von der hohen Expertise einer Universitätsklinik für ihr Krankheitsbild profitieren.

Termine:
mittwochs

Zeit:
08:30 und 14:30 Uhr

Ort:
Universitätsklinikum Halle (Saale)
Universitätsklinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie
Stationsambulanz
Ernst-Grube-Str. 40, FG 2, E01
06120 Halle (Saale)

Tel.: 0345 557 5238

Um Doppeluntersuchungen und Zeitverzögerungen zu vermeiden, sollten Sie vorhandene Röntgenaufnahmen, Laborwerte, eine Liste der von Ihnen eingenommenen Medikamente und, wenn vorhanden, einen Befundbericht Ihres Hausarztes mitbringen. Weiterhin benötigen wir eine Überweisung des aktuellen Quartals.

Angeborene Fehlbildungen im Bereich der Kopf-Hals-Region können durch äußere Einflüsse während der Embryonalentwicklung entstehen oder sie sind erblich bedingt. Fehlbildungen sollten so frühzeitig wie möglich behandelt werden, um durch die entsprechend erforderlichen Operationen sowohl notwendige ästhetische Korrekturen des Gesichtes zu erreichen als auch optimale Voraussetzungen für das regelrechte weitere Wachstum zu schaffen. Das Kind soll richtig kauen, schlucken und sprechen lernen und seine Beeinträchtigung fast nicht mehr spüren.

Als interdisziplinäres Krankenhaus sind wir in der Lage, bei speziellen komplexen Fehlbildungen die Therapieplanung und gegebenenfalls gemeinsame chirurgische Behandlung in Zusammenarbeit mit benachbarten Fachdisziplinen wie z.B. den Neurochirurgen, den Augenärzten oder den Hals-Nasen-Ohren-Ärzten, durchzuführen.

Lippen-Kiefer-Gaumenspalten (LKG) gehören zu den häufigsten angeborenen Fehlbildungen. Von 500 Babys kommt im Schnitt eines mit dieser Anomalie zur Welt. Jungen sind dabei etwas häufiger betroffen als Mädchen. Nur ein kleiner Teil der Spaltbildungen ist vererbt. Bei der Mehrzahl der Neugeborenen sind die zur Spaltbildung führenden Faktoren nicht bekannt.

Besteht bei einem Neugeborenen eine Lippen-Kiefer-Gaumenspalte, ist dies zumindest bei Vorliegen einer Lippenspalte für die Umwelt sichtbar, für den Säugling selbst in der Regel aber nicht mit einer unmittelbaren Gefährdung verbunden. Das heißt, sowohl die Atmung als auch die Nahrungsaufnahme sind möglich. Ein Neugeborenes ist in der Lage, auch bei Vorliegen einer solchen Spaltenbildung zu saugen, bzw. gestillt zu werden. In der weiteren Entwicklung können die Nahrungsaufnahme, das Gehör, die Kiefer- und Gesichtsentwicklung und insbesondere die Sprachentwicklung beeinträchtigt sein. Die chirurgische Behandlung, die das Ziel verfolgt, die vorliegenden Spaltbildungen zu verschließen und gleichzeitig möglichst wenig Störungen des weiteren Wachstums zu verursachen, beginnt heute im Säuglingsalter und beinhaltet je nach Ausprägung der Fehlbildung eine Abfolge von Operationen, die bis ins frühe Erwachsenenalter reichen können. In der Regel erfordern die einzelnen Operationsschritte nur einen kurzen stationären Aufenthalt von ca. 2-4 Tagen. Grundsätzlich bedarf die Therapie von Kindern mit Lippen-Kiefer-Gaumenspalten der engen, interdisziplinären Zusammenarbeit von Mund-, Kiefer- und Gesichtschirurgen, Kieferorthopäden, Zahnärzten,  Pädaudiologen, Hals-Nasen-Ohren-Ärzten und Kinderärzten. Gegebenenfalls kann auch eine Mitbehandlung durch Logopäden notwendig werden.

Im Behandlungskonzept unserer Klinik ist der frühzeitige Lippenverschluss sowie die Behandlung der Verformung des Naseneinganges im Alter von ca. 2 - 3 Monaten der erste Behandlungsschritt. Der operative Verschluss des weichen Gaumens erfolgt mit 10 - 12 Monaten, bevor die Sprachentwicklung beginnt, der des harten Gaumens mit 3 - 5 Jahren. Der knöcherne Verschluss der Kieferspalte wird, dem Durchbruch der bleibenden Zähne Rechnung tragend, im Alter von ca. 9 - 11 Jahren durchgeführt.

Weiterhin können zusätzliche Operationen zur Verbesserung der Sprache, zur Korrektur von Kieferfehlstellungen oder auch der Nasenform erforderlich sein. Operationszeitpunkt sowie die Möglichkeiten und Grenzen der chirurgischen Verbesserung von Funktion und Form bedürfen dabei einer individuellen Beratung. Grundsätzlich sind auch im Erwachsenenalter entsprechende Korrekturoperationen möglich.

Andere angeborene Fehlbildungen des Gesichtes oder des Schädels sind sehr viel seltener, in ihrer Ausprägung sehr verschieden und bedürfen ebenfalls einer entsprechend individuellen Beratung und Therapieplanung.

Wir handeln nach den Leitlinien: AWMF Leitlinienregister

 

Termine:
jeder 1. und 3. Dienstag im Monat

 

Zeit:
8:30 - 12:00 Uhr

Ort:
Universitätsklinikum Halle (Saale)
Universitätsklinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie
Stationsambulanz
Ernst-Grube-Str. 40, FG 2, E01
06120 Halle (Saale)

Tel.: 0345 557 5238

Termine:
dienstags

Zeit
8:00 - 14:00 Uhr
(Außerhalb dieser Zeiten können nach telefonischer Rücksprache Termine individuell vereinbart werden.)

Ort:
Universitätsklinikum Halle (Saale)
Universitätsklinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie
Stationsambulanz
Ernst-Grube-Str. 40, FG 2, E01
06120 Halle (Saale)

Tel.: 0345 557 5238

Nach Zahnverlusten gibt es heute verschiedene Möglichkeiten, die entstandene Zahnlücke zu schließen. Statt durch Brücken oder Zahnprothesen können verloren gegangene Zähne durch Zahnimplantate ersetzt werden. Es handelt sich hierbei um Verankerungselemente aus Titan, die in den Kieferknochen zum Ersatz der Zahnwurzeln eingebracht werden. Nach der Heilung kann dann der Zahnarzt darauf einzelne Kronen, Brücken oder sogar eine ganze Zahnreihe befestigen. Eigene Zähne können gemeinsam mit Zahnimplantaten "überkront werden". Es müssen aber keine gesunden Zähne zur Befestigung des Zahnersatzes auf Implantaten abgeschliffen werden. Zahnimplantate werden aus diesen Gründen immer beliebter und stellen ohne Frage heute die sicherste Lösung des Zahnersatzes dar.

Bei bestehender Zahnlosigkeit, bzw. schlecht haltenden Zahnprothesen können diese ebenfalls mit Hilfe von Implantaten so verankert werden, dass ein herausnehmbarer Zahnersatz sicherer am Kiefer gehalten werden kann.

Vor dem Einsetzen von Zahnimplantaten ist eine exakte Diagnostik und Behandlungsplanung erforderlich. Entscheidend ist eine enge Zusammenarbeit zwischen Zahnarzt und Kieferchirurg. In Absprache mit dem behandelnden Zahnarzt, der die prothetische Versorgung auf den eingeheilten Implantaten übernimmt, erfolgt individuell die Entscheidung über den Behandlungsablauf. Die klinische Untersuchung des Patienten sowie die Begutachtung angefertigter Röntgenaufnahmen der Kiefer gibt die notwendigen Informationen, um eine optimale Implantatposition festzulegen, damit der Eingriff ohne Gefahr für benachbarte Strukturen (z.B. im Kiefer verlaufende Nerven und Wurzeln der Nachbarzähne) durchgeführt werden kann. Um dieses zu gewährleisten, steht unserer Klinik mit der Digitalen-Volumentomographie (DVT) eines der modernsten 3-D-Geräte zur bildgebenden Röntgendiagnostik zur Verfügung.

Der Eingriff selbst dauert je Implantat nicht länger als 15 - 30 Minuten und kann in der Regel in örtlicher Betäubung durchgeführt werden. Auf Wunsch oder in bestimmten Situationen kann eine so genannte Dämmerschlaf-Narkose oder eine Vollnarkose notwendig werden.

 

Dentale Implantate sind in der modernen Zahnheilkunde unverzichtbar geworden, um einen vorhandenen Gebissschaden zu therapieren. An Implantaten kann es über die Jahre zu entzündlichen Veränderungen kommen, die ohne therapeutische Maßnahmen zu einem Implantat-Verlust führen können. Ähnlich wie bei einer Entzündung des Zahnhalteapparates (Parodontitis) kann hier das Gewebe um ein Implantat durch eine lokale Entzündung an Substanz verlieren. Durch eine gezielte Therapie kann hier der Verlust an Gewebe regeneriert werden und um das Implantat Verhältnisse geschaffen werden, die ein Wiederauftreten einer Entzündung verhindern.

 

 

Präprothetische Chirurgie / Knochenaufbau

 

Die präprothetische Chirurgie dient der Verbesserung des Zahnprothesen- oder Implantatlagers. Neben einem Knochenaufbau kann die Entfernung von Knochenkanten oder von Bändern und Muskeln, die einen regelrechten Sitz der Zahnprothesen verhindern, erforderlich werden.

Wenn Zähne fehlen, bildet sich im Laufe der Zeit die Knochensubstanz zurück, der Kieferknochen wird dünner und das normale Relief verflacht. In vielen Fällen erschwert dies nicht nur die Verankerung einer üblichen Zahnprothese, auch die stabile Verankerung von Zahnimplantaten kann bei entsprechendem Knochenschwund unmöglich werden.

In solchen Fällen kann die Wiederherstellung verloren gegangener Knochensubstanz sowohl zu einer Verbesserung des "Zahnprothesenlagers" führen, als auch die Möglichkeit schaffen, Zahnimplantate im Kiefer zu verankern. Das langfristig günstigste Material für den Wiederaufbau von Kieferanteilen ist körpereigener Knochen des Patienten. Dieser Knochen wird aus anderen Stellen des Körpers entnommen (z.B. in der Kinnregion oder auch vom Beckenknochen), aufbereitet und schließlich an der Stelle angelagert, wo er benötigt wird. Diese Behandlung ist oft an einen stationären Aufenthalt gekoppelt

Termine:
mittwochs
 

Zeit:
9:00 - 14:00 Uhr 
(Außerhalb dieser Zeiten können nach telefonischer Rücksprache Termine individuell vereinbart werden.)

Ort:
Universitätsklinikum Halle (Saale)
Universitätsklinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie
Chirurgische Ambulanz Zahnärztliche Chirurgie
Magdeburger Straße 16 
06112 Halle

Tel.: 0345 557 3731/ 3788

 

Achtung: Viele Leistungen übernimmt die Krankenkasse noch nicht – deswegen legen wir viel Wert auf eine ausführliche Planung/ Beratung. Sie bekommen einen Kostenvoranschlag, der über die Höhe der anstehenden Behandlung informiert. Diesen können Sie Ihrer Krankenkasse/ Zusatzversicherung vorlegen und dann Ihre Entscheidung in Ruhe treffen. Wenn der Vertrag zustande kommt, wird die Behandlung begonnen.

Wir arbeiten u.a. eng mit Zahnmedizinern zusammen, die uns nach verdächtigem Befund Patienten zur weiteren Konsultation/ Behandlung zuweisen. Zahnärzte erkennen oft zuerst, ob der Patient/ die Patientin im Gesichts-, Lippen-, Nasen-, Ohren-, Hals- oder Mundbereich Auffälligkeiten aufweist, die er vielleicht noch nicht einmal selbst bemerkt hat. Auch hier gilt: Umso früher erkannt, umso besser die Heilungschance.

Zu den am meisten verbreiteten prämalignen und malignen fazialen Gesichtstumoren zählen Basalzellkarzinome, aktinische Keratosen, der Morbus Bowen sowie kutane, invasive Plattenepithelkarzinome. Der häufigste melanozytäre Tumor im Gesicht ist das Lentigo-maligna-Melanom.

 

Anmerkung: Warum bei uns vorstellen und nicht beim Hautarzt? Vorteile unserer Behandlung

Oberstes Ziel unserer Behandlung ist die komplette Entfernung des Tumors. Andererseits hat ein optimales ästhetisches Ergebnis nach der Defektdeckung im Gesicht eine besondere Bedeutung. Die plastische und rekonstruktive Chirurgie ermöglicht die onkologisch richtige Entfernung und gleichzeitig eine Rekonstruktion, damit der Defekt fast unsichtbar bleibt. 

Eine schonende Operationstechnik, geeignetes Nahtmaterial und nicht zuletzt plastisch-chirurgische Erfahrung sind hierbei Grundlagen für ein ästhetisch anspruchsvolles Ergebnis.

 

Wir sind Mitglied des Kopf-Hals-Tumorzentrums am Krukenberg-Krebszentrum Halle der Universitätsmedizin Halle (Saale) und arbeiten interdisziplinär mit allen an der Behandlung Tumorkranker Beteiligten eng zusammen. Es finden regelmäßig Tumorboards statt, bei denen Fälle verantwortungsvoll besprochen werden und somit für die Patienten die optimale Behandlung gewählt wird. Die Patienten können von der hohen Expertise einer Universitätsklinik für ihr Krankheitsbild profitieren.

 

Leitlinien: 

032-021l_S2k_Basalzellkarzinom-der-Haut_2024-07.pdf

S2k-Leitlinie „Basalzellkarzinom der Haut“ aktualisiert - Deutsche Dermatologische Gesellschaft e.V.

AWMF Leitlinienregister

Leitlinienprogramm Onkologie: Hautkrebsprävention

S1‐Leitlinie Talgdrüsenkarzinom - Utikal - 2024 - JDDG: Journal der Deutschen Dermatologischen Gesellschaft - Wiley Online Library

 

Termine:
freitags
 

Zeit
08:00 - 15:00 Uhr
(Außerhalb dieser Zeiten können nach telefonischer Rücksprache Termine individuell vereinbart werden.)
Sollten verdächtige Symptome im Zeitraum zwischen den Kontrollen auftreten, können nach telefonischer Vereinbarung auch kurzfristige Termine vereinbart werden.

Ort:
Universitätsklinikum Halle (Saale)
Universitätsklinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie
Stationsambulanz
Ernst-Grube-Str. 40, FG 2, E01
06120 Halle (Saale)

Tel.: 0345 557 5238

Die Mundschleimhaut kleidet die gesamte Mundhöhle aus. Die vom Kauvorgang stark beanspruchten Gebiete sind von einer verhornten Schleimhaut überzogen (Gaumen und Zahnfleisch). Der Mundboden und die Zungenunterseite werden von einer unverhornten Schleimhaut bedeckt. Die Geschmacksknospen sind auf dem Zungenrücken zu finden.

Die gesunde Mundschleimhaut ist rosafarben und immer von klarer Speichelflüssigkeit benetzt. Eine krankhafte Veränderung kann sich durch einen Defekt, eine Gewebezunahme oder durch eine Farbveränderung darstellen. Diese Veränderungen können sowohl gutartig als auch bösartig sein.

 

Risikofaktoren für Schleimhautveränderungen stellen vor allem das Rauchen, der Alkoholkonsum und eine schlechte Mundhygiene dar.

 

Jede Veränderung an der Mundschleimhaut sollte bei einem Zahnarzt, einem Oralchirurgen, einem Mund-Kiefer-Gesichtschirurgen oder in einer Fachklinik vorgestellt werden.

 

Der Schwerpunkt unserer Sprechstunde liegt auf der Früherkennung bösartiger Geschwulsterkrankungen in der Mundhöhle. Vor allem die chronischen Mundschleimhautveränderungen, wie zum Beispiel eine Leukoplakie (Als Leukoplakie gelten alle weißen, nicht abwischbaren Effloreszenzen der Schleimhaut. Die Leukoplakie ist eine Keratinisierungsstörung mit zellulären und epithelialen Atypien.) oder verschiedene Formen des Lichens (z.B. Knötchenflechte) sind mögliche Vorstufen für bösartige Erkrankungen.

Im Rahmen der Vorstellung erfolgt eine sorgfältige Inspektion der Mundhöhle und nach Aufklärung eine Probeentnahme zur mikroskopischen Untersuchung verdächtiger Areale.

Viele Mundschleimhautveränderungen sind gutartig und es bedarf einer Kontrolle in regelmäßigen Abständen und ggf. Beratung in Bezug auf die Lebensführung (Korrektur schlechtsitzender Prothesen, Vermeidung bzw. Verminderung des Rauchens, Nahrungsmittelverträglichkeit).

 

Termine:
jeden ersten Dienstag im Monat

Zeit:
8.00 - 12.00 Uhr

Ort:
Universitätsklinikum Halle (Saale)
Universitätsklinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie
Chirurgische Ambulanz Zahnärztliche Chirurgie
Magdeburger Straße 16 
06112 Halle

Tel.: 0345 557 3732/ 3788

Bitte bringen Sie folgende Unterlagen (falls vorhanden) zur Erstvorstellung mit:

  • Aktuelle Medikamentenliste
  • Vorbefunde
  • Histologische Befunde
  • Ggf. Patientenausweise (Herzklappenersatz, Herzschrittmacher, Allergieausweise, Falithrom-/ Marcumarausweis)

Für unsere Patienten/ Patientinnen mit einer privaten Krankenversicherung oder Zusatzversicherung mit Chefarztbehandlung und Patienten, die als Eigenleistung eine Chefarztbehandlung in Anspruch nehmen möchten. Die Leistungen beinhalten das ganze Spektrum unserer Klinikleistungen. Informieren Sie sich bitte auf den Seiten zu den einzelnen Teilbereichen/ Sprechstunden.

Termine:
montags und donnerstags
(nur nach Terminabsprache)
 

Zeit:
montags von 08:00 bis 15:00 Uhr
donnerstags von 13:30 bis 15:00 Uhr

Ort:
Universitätsklinikum Halle (Saale)
Universitätsklinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie
Stationsambulanz
Ernst-Grube-Str. 40, FG 2, E01
06120 Halle (Saale)

Tel.: 0345 557 5244 oder -5238

Bitte melden Sie sich am Tag der Untersuchung immer erst in unserer Ambulanz an; von dort aus werden Sie dann weiter in den Wartebereich der Privatambulanz geleitet.

Sollten Sie keine private Kranken- oder Zusatzversicherung haben und es sich um eine reine Eigenleistung handeln, die Sie in Anspruch nehmen möchten, wird vorab eine Kostenkalkulation erstellt. Erst nach erfolgter Unterschrift des Patienten gilt diese Leistung als angenommen und ein Termin wird vereinbart.

Vor einer stationären Aufnahme/ einer ambulant geplanten Operation ist bei der Abteilung stationäre Patientenaufnahme des Klinikums ein Wahlleistungsvertrag für die Privatleistungen zu unterzeichnen. Bei Fragen steht Ihnen die Chefsekretärin der Klinik gerne zur Verfügung.

Ästhetische Chirurgie

Der Wunsch durch Schmuck, Kleidung, Kosmetika etc. unser Erscheinungsbild zu verbessern, unsere Attraktivität zu erhöhen, ist vermutlich so alt wie die Menschheit selbst und in allen Kulturen zu finden. Unserem Gesicht – mit dem wir unmittelbar auf vielfältige Weise sozial kommunizieren – kommt hierbei eine besondere Bedeutung zu.

Durch ästhetische Operationen in der Gesichts- und Halsregion können sowohl Asymmetrien (seit Geburt bestehend oder erworben) als auch Veränderungen, die durch Alterungsprozesse bedingt sind, chirurgisch korrigiert werden. Dabei können je nach Veranlagung die sich im Laufe des Lebens entwickelnden Veränderungen (Faltenwurf, Verlagerung von Fettdepots, Knochenschwund etc.) sehr unterschiedlich ausgeprägt sein und die betroffenen Patienten mitunter erheblich belasten.

Grundsätzlich erfolgt vor der Entscheidung für eine plastisch-ästhetische Operation zunächst eine ausführliche Beratung über das zu erwartende Ergebnis, den Ablauf der Behandlung, die entstehenden Kosten und die zu bedenkenden Risiken des jeweiligen Eingriffes.

 

Unser Leistungsspektrum:

  • Nasenkorrekturen
  • Lippenkorrekturen
  • Narbenkorrekturen
  • Gesichtshautstraffung/Facelift
  • Fettgewebsabsaugung
  • Korrektur der Augenlider (Blepharoplastik)
  • Korrekturen des Gesichtsprofils

 

Termine:
montags und donnerstags
(nur nach Terminabsprache)
 

Tel.: 0345 557 5244 oder -5238

Zeit:
montags von 08:00 bis 15:00 Uhr
donnerstags von 13:30 bis 15:00 Uhr

Ort:
Universitätsklinikum Halle (Saale)
Universitätsklinik und Poliklinik für Mund-, Kiefer- und Plastische Gesichtschirurgie
Stationsambulanz
Ernst-Grube-Str. 40, FG 2, E01
06120 Halle (Saale)